Uni Trier: Georg Müller-Fürstenberger neuer Vizepräsident

Amtswechsel an der Universität Trier: Prof. Hills Amtszeit endet im April

Der Senat der Universität Trier hat Prof. Dr. Georg Müller-Fürstenberger mit dem bestmöglichen Ergebnis als neuen Vizepräsident für Forschung und Infrastruktur gewählt.

Der Professor für Volkswirtschaftslehre vereinigte alle 20 abgegebenen Stimmen auf sich. Müller-Fürstenberger hat an der Universität Trier seit 2006 die Professur für Kommunal- und Umweltökonomie inne und gehört der Forschungskommission des Senats an. Er löst im April Prof. Dr. Joachim Hill ab, dessen Amtszeit nach vier Jahren endet. Der Präsident und zwei Vizepräsidenten bilden das Präsidium, das mit dem Kanzler als Verwaltungschef die Universität leitet.

Nach der Neuordnung der Aufgabenverteilung im Präsidium wird Georg Müller-Fürstenberger als Vizepräsident für Angelegenheiten der Forschung und der Infrastruktur, unter anderem auch für das Zentrum für Informations-, Medien- und Kommunikationstechnologie (ZIMK) und die Universitätsbibliothek zuständig sein. Er empfahl zur Entwicklung der Infrastruktur eine engere Kooperation zwischen den beiden zentralen Einrichtungen.

Im Bereich Forschung sieht Müller-Fürstenberger seine Aufgabe darin, auf eine gute Infrastruktur an der Universität hinzuwirken. „Forschung ist frei, das verträgt sich nicht mit einem Mikro-Management“, bezog der Professor für Kommunal- und Umweltökonomie Position. Er unterstütze die Freiheit und Vielfalt der Forschung, die in einem einzelnen Fach ebenso wie in großen Verbünden betrieben werden könne, ohne daraus Wertigkeiten abzuleiten. Gleichwohl sollten Potenziale für Spitzenforschung gesichtet werden, allerdings stets im Dialog mit den Beteiligten. In den Außenbeziehungen der Universität versteht sich der kommende Vizepräsident als Lobbyarbeiter für die Forschung. Außerdem möchte er den Kontakt zu den Nachbar-Universitäten intensivieren.

Zur Person

Georg Müller-Fürstenberger studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg, wo er auch am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie arbeitete und promovierte. 1995 wechselte er als Assistent in die Abteilung Angewandte Mikroökonomie der Universität Bern. In seiner Zeit als Oberassistent in Bern übernahm er die Vertretung einer Professur und verfasste seine Habilitation. Im Schweizerischen Nationalfonds war er als „Principal Investigator“ (PI) führender Wissenschaftler im Forschungsschwerpunkt „Klima, Klima und Wirtschaft“. An der Universität Trier hat er seit 2006 die Professur für Volkswirtschaftslehre insbesondere Kommunal- und Umweltökonomie inne. Er gehört zu den Professoren, die in den Wirtschaftswissenschaften der Universität nach dem Ausscheiden von „Gründer-Hochschullehrern“ den Generationswechsel gestalteten.

 

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