2000 Schülerinnen und Schüler im Stadtmuseum Simeonstift

Vor einem Jahr startete die Stiftung „Partner für Schulen in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg“ der Sparkasse Trier das Förderprogramm „100 Führungen für Schulklassen im Museum“. Mit großem Erfolg.
Artikel lesenVeranstaltungstipps – durch Trier mit 5vier am 3. April
Thing Wong | 03.04.2011
Sonntags wird das Tanzbein bekanntlich weniger geschwungen. Das bedeutet aber noch lange nicht Däumchen drehen in den eigenen vier Wänden. Denn heute steht Trier ganz im Zeichen der spektakulären Schauspielunterhaltung. 5vier.de hat sich die Highlights des Tages für einen unvergesslichen Tag mit Familie und Freunden herausgesucht.
Lesewettbewerb in der Mayerschen
Um 11.00 Uhr findet in der Mayerschen der Bezirksentscheid vom Vorlesewettbewerb statt. Der Vorlesewettbewerb geht in die nächste Runde. Zum Bezirksentscheid treffen sich die Stadt- und Kreissieger in der Mayerschen Interbook. Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr.
Die traditionsreiche Leseförderung möchte Kinder dazu ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Leselust und Lesespaß stehen dabei im Mittelpunkt. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle motiviert zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre, vermittelt Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur und sensibilisiert zum gegenseitigen Zuhören.
Kinder können die Erfahrung machen, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten, aber auch, dass Lesen und Vorlesen die Phantasie anregen und neue Horizonte eröffnen. (red)
Nicht nur Theater im Theater
- Um 11.15 eröffnet das Theater seine erste Vorstellung mit dem Drama Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht aus dem Jahre 1938/39. Das Stück ist in zwölf Bildern mit Musik von Paul Dessau gegliedert und stellt eine Chronik des Dreißigjährigen Krieges dar. Darin wird die Geschichte von der Marketenderin Mutter Courage erzählt, die Kapital aus dem Krieg schlagen möchte. Damit wollte Brecht diejenigen mahnen, die versuchen aus dem Leid anderer Gewinne zu schöpfen und vermitteln, dass Kriege im Grunde genommen durch die kapitalistische Gesellschaft entstehen. Nähere Informationen gibt es hier.
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Um 14.30 Uhr und 19.30 Uhr geht es mit dem schaurig schönen Musical The Rocky Horror Show von Richard O’Brien rockig auf der Bühne zu. Das Musical sorgt als schrille und witzige Kultshow auf der ganzen Welt nach wie vor für Begeisterungsstürme und kommt nun endlich wieder auf die Bühne des Theaters Trier! – Die Handlung beginnt in einer Novembernacht, als Brad Majors und seine Verlobte Janet Weiss losfahren, um ihren ehemaligen Universitätslehrer Dr. Everett Scott zu besuchen. Ein beschädigter Reifen zwingt sie zum Zwischenstopp. Hilfe erhoffen sie von den Bewohnern eines Schlosses, das just am Wegesrand liegt. Die Bekanntschaft der beiden mit dem Butler Riff-Raff, dessen geheimnisvoller Schwester Magenta, Frank’n’Furter, dem Altrocker Eddie, zahlreichen Transvestiten und dem von Riff-Raff und Frank gebastelten Retortenbaby Rocky entlockt dem jungen Paar Schreie des Schreckens und reinen Entzückens – und nicht nur dem jungen Paar…! (red)
Nähere Informationen gibt es hier und eine ausführliche Rezensionvon Stefanie Braun hier . - Um 15.00 Uhr und 16.30 Uhr geht es mit Kinderkönige III (König Karotte), einer Konzertreihe ab einem Mindestalter von fünf Jahren, musikalisch in den Nachmittag. Hasen aufgepasst! Hier kommt ein ganz spezielles Karotten-Konzert für Sprecher und Orchester von Andreas N. Tarkmann nach Jacques Offenbachs komischer Oper “Le Roi carotte”. Die neue Konzertreihe ermöglicht allen musikinteressierten Kindern (aus Kindergärten und Grundschulen) das Erlebnis klassischer Musik in der zwanglosen Atmosphäre im Probensaal des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier. Eigens dafür eingerichtete Konzertprogramme machen das Musikhören zu einem besonderen Spaß – ganz unter der Devise: Musik hautnah erleben! (red) Das musikalische Erlebnis findet im Pfarrsaal Christkönig statt.
Mittags im Museum
Um 11.30 Uhr lädt Anne Hoffmannn M.A. zu “Spiel und Spaß” ins Museum ein und heißt damit Groß und Klein zu einer Familienführung mit gesellschaftlichem Vergnügungen willkommen. Wie jeden ersten Sonntag ist der Besuch für Klein und Groß kostenfrei.
Zurück in die Vergangenheit…
…geht es um 11.30 Uhr mit “Das Geheimnis der Porta Nigra”. Ein Bericht vom letzten Jahr gibt es hier.
…geht es um 18.00Uhr mit “Der Gladiator Valerius” im Amphitheater.
Nähere Informationen erfahrt ihr auf der offiziellen Seite der Erlebnisführungen.
TuFa für Groß und Klein
…Märchenhaft geht es um 16.00 Uhr mit dem Solostück Das hässliche Entlein von Liora Hilbs zu. Darin wird das Märchen vom hässlichen Entlein erzählt, der in Wirklichkeit ein Schwan ist und langsam aber sicher über das Leben lernen muss. Diese Intention wird ohne viel Sprache, sondern mit aussagekräftiger Musik vermittelt. Nähere Informationen gibt es hier.
…Musikalisch wird es um 17.00 Uhr mit Intermezzo 7: Elisabeth Flunger / Schlagwerk & Stefan Scheib / Kontrabass improvisieren und komponieren seit 2007 im Duo. Die Verschiedenheit ihrer persönlichen Stile bringt es mit sich, dass ihre gemeinsame Sprache sich in einem breit gefächerten Ausdrucksspektrum zwischen den Polen von Melodie und Geräusch, Klischee und Abstraktion, Vielfalt und Reduktion bewegt. Die Arbeit im Duo ist die Suche nach dem Ort, in dem Gegensätzliches sich verbindet und etwas Neues hervorbringt. Ein wichtiger Ansatz ist auch das Erforschen von Strategien und Möglichkeiten der musikalischen Kommunikation in der Improvisation, das Erfinden und Überwinden von Spielregeln während des Spiels.
Stefan Scheib ist Bassist (Kontrabass und E-Bass) und Komponist. Er orientierte sich nach dem Musikstudium im Jazzbereich und ist heute – neben Konzerten mit klassischer, zeitgenössischer und improvisierter Musik – auch im Bereich Hörspiel, Installation und Theater tätig.
Elisabeth Flunger, geboren in Bozen (Italien), studierte Musikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Wien, klassisches Schlagzeug und Komposition an der Hochschule für Musik, der jetzigen Universität für Musik, in Wien. Als Schlagzeugerin für zeitgenössische Musik hat sie als Solistin sowie in Ensembles wie Klangforum Wien, die reihe, Ensemble des 20. Jahrhunderts, Ensemble OnLine, Ensemble Lucilin gearbeitet.
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