Verdiente Niederlage der Dolphins im Spitzenspiel

Keine Chance in Zwickau

Die DONECK Dolphins Trier mussten am Wochenende eine empfindliche, aber verdiente Niederlage im Spitzenspiel der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga gegen die BSC Rollers aus Zwickau hinnehmen. Mit 63:77 (38:40) musste man sich den Sachsen geschlagen geben.

„Wir dürfen jetzt nicht denken, dass wir nach dem Sieg gegen Lahn-Dill nach Zwickau fahren und dort ohne Probleme gewinnen. Zwickau hat eine sehr gute Mannschaft“, warnte Spielertrainer Dirk Passiwan vor dem Spiel gegen den Tabellendritten. Diese Warnung hatten die Spieler der DONECK Dolphins nicht verinnerlicht.

Nach einem zerfahrenen Beginn des Spiels, in dem sich keine der beiden Team Vorteile verschaffen konnte, war es auf Seiten der Gastgeber vor allem Jan Gans, der immer wieder gut aus der Mitteldistanz treffen konnte. Passiwan war unzufrieden und nahm eine Auszeit. Nach zwei Offensivfouls war er alles andere als glücklich. „Wir müssen wieder Basketball spielen! Wir sind in der Defensive zu offen und lassen zu viel zu“, so der Spielertrainer der Trierer.

Doch viel ändern sollte sich bis zur Halbzeit nicht. Jedoch konnte man den Abstand auf zwei Punkten halten. In der Kabine wurde es dann deutlich: „Wo ist das Feuer aus der letzten Woche? Wir wollen hier gewinnen!“

Nach der Pause wurde es jedoch nicht besser aus der Sicht der Trierer. Zwickau kam gut erholt aus der Pause und traf vor allem aus der Mitteldistanz stark. Lowpointer Gabranovs und die beiden Center Pohlmann und Gans waren kaum zu stoppen. Mit Passiwan und Dadzite waren zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Spieler mit 4 Fouls belastet, so dass diese in der Defensive nicht mehr so aggressiv zu Werke gehen konnten. Nach einem ganz schlechten dritten Viertel ging es mit sieben Punkten Rückstand in die letzten zehn Minuten.

Im letzten Abschnitt wollten die Dolphins noch einmal alles versuchen, um das Spiel zu drehen. Mit einer Presse sollten die Gastgeber unter Druck gesetzt werden. Wenn man jedoch unaufmerksam ist und den Druck nicht zwingend aufrechterhalten kann, wird man bestraft. Immer wieder konnten die gut eingestellten Zwickauer die Presse brechen und einfache Punkte erzielen. Auch ein gut aufgelegter Passiwan mit zwei Dreiern in Folge konnte an der Niederlage nichts ändern.

 

Kader: Passiwan (37), Dadzite (8), Wright (5), Davey (0), Doesken (n.e.), Rossi (4), Beijer (9), Heimbach (0)

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