Vielleicht der nächste Banksy?

QuattroPole lädt ein zum Graffiti-Jam in Trier

QuattroPole-Graffiti-Jam im „Zuppermarket“ am kommenden Samstag, 8. November. Malen nach Zahlen am Sonntag, 9. November, ab 14 Uhr.

Foto: ShoZu/ Wikimedia Commons

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Trier. Graffiti-Künstler aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier  treffen sich am Samstag, 8. November,  zum dritten QuattroPole-Graffiti-Jam im „Zuppermarket“, einer Skatehalle in Trier. Sie gestalten große Teile im Innenbereich des ehemaligen Supermarktes in Trier-West neu. Es werden zwischen 20 und 30 in der Szene bekannte Künstler erwartet. Einige von ihnen arbeiten gemeinsam an einer „Konzeptwand“: Jeder Künstler gestaltet dabei einen Teil der Wand. Aus den einzelnen Teilen entsteht dann ein Gesamtbild.

Am Sonntag, 9. November, findet eine „Malen nach Zahlen“-Aktion statt. Weniger erfahrene Besucher können ab 14 Uhr unter fachlicher Anleitung selber das „Cap“ (den Sprühaufsatz) drücken. Auch der Sport kommt an diesem Wochenende nicht zu kurz, denn vor der Veranstaltung werden in der Halle noch einige neue Rampen für die Skateboarder und BMX-Fahrer gebaut. Interessierte können die Veranstaltung ab 14 Uhr besuchen. Der Eintritt ist frei.

Graffiti-Jam als erfolgreiches Projekt aus 2013 weitergeführt
Der Graffiti-Jam in Trier findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der Jugendvereine aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier weitergeführt. 2013 hat sich das Städtenetz QuattroPole mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen an Jugendliche gewidmet. Das Städtenetz hat die jungen Bewohner der vier Städte zu zahlreichen Workshops in den Bereichen Tanz, Beatbox und Poetry Slam sowie zu einem Streetball-Turnier eingeladen. Das große Finale der Veranstaltungsreihe bildete das Festival „Place à la Rue“ („Ab auf die Straße“), das im Juni im Parc de la Seille in Metz stattfand.

Skatehalle – Projekt X
Die Skatehalle-Trier befindet sich in einem ehemaligen Supermarkt neben der Europäischen Kunstakademie in Trier-West (Aachener Straße 65). Bis zu seinem Verkauf steht er der Skater-Szene für Sport und Kultur offen: Hier treffen sich Skateboarder, BMX-Fahrer und Graffiti-Künstler. Mit dem Fokus auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung unter Einbeziehung der Jugendlichen ist der „Zuppermarket“ ein Vorbild für aktive Jugendarbeit. Der Träger des Projektes ist der Verein Palais e.V.

Weitere Informationen unter www.quattropole.org

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