Von Trier zur Weltmeisterschaft in Spanien

Der Kickbox-Trainer Sascha Baschin begleitet zwei seiner Schülerinnen

Die Kickboxerinnen Lisa Steffen (re) und Bonnie von Juterzenka (li) werden von ihrem Trainer Sascha Baschin zur Weltmeisterschaft im spanischen Albir begleitet. Am 28. Oktober startet der Flieger in Frankfurt-Hahn. Insgesamt werden 150 bis 200 Kämpfer aus Deutschland zur WM erwartet. Es sind voraussichtlich 25 bis 30 Nationen am Start.

Trier / Alcante. „Wir sind gut vorbereitet. Haben gut trainiert und – ja, ich denke schon – es gibt eine Chance für uns“, meint Sascha Baschin, der Trierer Trainer und Profi-Kickbox-Weltmeister des Jahres 2013/14 .
Als Leiter der Kampfsport-Akademie Trier ist er stolz auf seine zwei ehrgeizigen Schülerinnen.
Schon aus diesem Grund ist es für Ihn keine Frage die beiden Kämpferinnen nach Spanien zu begleiteten. Lisa Steffen und Bonnie von Juterzenka haben sich im Frühsommer dieses Jahres für die WM qualifiziert.

Am 30. Oktober beginnen die Vorkämpfe für beide Kämpferinnen in ihrer Gewichtsklasse an. Am 31. Oktober stehen dann die Finalistinnen fest. Und nur die vier besten pro Gewichtsklasse sind im Halbfinale. Spätestens am 2. November 2015 stehen dann die Ergebnisse fest.

Da beide Kampfkünstlerinnen in der Kategorie „weibliche Jugend von 13 bis 18 Jahren – bis 50 Kilogramm Körpergewicht“ teilnehmen, ist eine Begegnung untereinander nicht ausgeschlossen.

„In Deutschland haben sich beide über ein Punktesystem mit Teilnahmen an nationalen wie internationalen Wettbewerben qualifiziert. – Sie sind unter den Top drei“. Genauer: Die zur Qualifikation achtzehnjährige Lisa ist auf dem ersten Platz und die zur Qualifikation vierzehnjährige Bonnie wurde auf Rang zwei geführt.
Beide Kämpferinnen haben sich für die Kombination aus Karate, Taekwondo, Boxen und Thai-Boxen (Kickboxen) vor etwa zwei Jahren freiwillig entschieden. „In der Schule hat mich eine Lehrerin darauf aufmerksam gemacht, meine Eltern waren am Anfang dagegen“, weiß Lisa, die zurzeit ihr Fachabitur macht, zu berichten. „Bei mir war es genau umgekehrt. Ich habe bei meinen Eltern einen Flyer zu Kickboxen gesehen und wurde von Anfang an motiviert“, berichtet Bonnie, die aktuell die 8. Klasse besucht.

Beide haben ihre technischen, taktischen und konditionellen Voraussetzungen für die Weltmeisterschaft – auch in Sachen Gesundheit – perfektioniert. Ihr Trainer Sascha Baschin ließ beide regelmäßig gegen ältere Kickboxkämpferinnen antreten.
„Daraus entwickelte sich eine Selbstsicherheit, die wir bei den Kämpfen in Spanien brauchen. Denn“, so verabschiedet sich Sascha Baschin, „es wird ernst!“

// 5vier.de freut sich die nächsten Tage unsere Leser über das „Trierer Mit-Dabeisein“ bei der Kickbox-WM informieren…

 

Stichworte: