Weihnachten ist die Zeit der Kinder

Eine besondere Weihnachtskarte kam aus Trier-Olewig

Woher die Geschenke unter den Weihnachtsbaum auch immer herkommen: ob vom Weihnachtsmann oder von den Engeln und ob ein Schneemann dabei hilft. All dies wird zu Bilder, die Kinder in ihrem Kopf tragen, die sie in eigenen Bildern festhalten. Es sind einfache Bilder, die mit einer großen Freude verbunden sind.

Trier / Olewig. Der Erwachsene sollte mitunter Kind sein oder zumindest sich auf die Augenhöhe eines Kindes begeben. – Denn dort „unten“ wird die Welt anders betrachtet, ist das „groß“ und „aufregend“, was für den Erwachsenen „normal“ oder „wenig aufregend“ ist. – Mir ging das so mit dem Coca-Cola-Weihnachtstruck so ( vgl. unseren Beitrag ).

Warum ich dies heute erwähne? Am Weihnachtstag, am Tag der liebevoll verpackten Geschenke, des Weihnachtsgebäcks, der Weihnachtsbäume, der Bescherung, der Weihnachtsessen, der Weihnachtslieder, des ganz und gar persönlichen, des Mit-der-Familie-Seins, der Erinnerungen (und mit den Jahren addieren sich diese) und – auch die gibt es – der Tränen. Denn an schöne Weihnachtsabende erinnert sich jeder gerne – auch mit einer Freudenträne. Die vergangenen Weihnachtsabende sind nicht mehr wiederholbar, sie sind einmalig und in der Erinnerung werden sie mit jedem Jahr ein Stück „einmaliger“. Umso wichtiger ist das heutige, das heute Abend anstehende Weihnachtsfest. Denn es reiht sich ab morgen in unsere Erinnerung – die der Erwachsenen und die der Kinder!

Heute erhalten viele die letzten Weihnachtskarten: Wünsche, handgeschrieben oder gedruckt – einfach oder aufwendig gestaltet. Sie gehören zur „Tradition“ des Weihnachtsfestes.

Eine Weihnachtskarte aus Olewig

Auch in meinem Postkasten fand ich eine Weihnachtskarte. Und da ich es gewohnt bin, Briefe sofort zu öffnen und schnell nach „wichtig“ und „unwichtig“ zu sortieren musste ich stoppen: Da hielt ich eine Weihnachtskarte auf Olewig in meiner Hand, die aus der Reihe sprang. Hier war kein Designer am Werk, hier waren Kinder zugange, die mir ihrer Bildsprache so klar, so einfach und so deutlich das darstellten, was Weihnachten ausmacht: Der Weihnachtsmann mit seinem Rot und seinem weißen Bart, der Schneemann, Weihnachtsbäume mir Kerzen oder Kugeln, Geschenke, Süßigkeiten, Schneeflocken, Glocken, und ein Engel (der mir besonders gut gefällt).

Auf der Karten-Rückseite finde ich die Erklärung: unter den Wünschen für das Weihnachtsfest stehen die Zeichnerinnen. Um sicher zu sein, habe ich bei Monika Tonkaboni im Hotel-Restaurant Blesius Garten nachgefragt: „Meine drei Nichten Laira, Leila und Loreena haben das entworfen“, informierte mich Monika Tonkaboni. „Wobei der Engel von der vierjährigen Loreena stammt“.

Foto: Hotel-Restaurant Blesius Garten – designed by The Tonkaboni Kids

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