„Wir vermitteln Studierende in die Berufspraxis“

Karrieremesse an der Universität Trier

Laura Köhler studiert im Masterstudiengang Demokratische Politik und Kommunikation. Sie hat sich im Vorfeld der meet Unternehmen herausgesucht und Bewerbungen für Praktika geschrieben: „Ich suche den persönlichen Kontakt zu Unternehmen. Ich möchte herausfinden, welche Unternehmen mein Ausbildungsprofil suchen.“ Mit einer Liste, ihren Bewerbungsunterlagen und Werbegeschenken der Aussteller unter dem Arm läuft sie von Stand zu Stand.

Die Studentin hat die Wahl zwischen 22 Unternehmen aus der Region, dem In- und Ausland. Stark vertreten ist Luxemburg mit 14 Unternehmen. Als nächstes besucht Laura Köhler den Messestand der Bitburger Braugruppe. Der Manager für Human Resources, Patrick Lenz, wartet mit seinem Team auf Studierende, wie sie. Er verrät, dass die Bitburger Braugruppe als Familienunternehmen besonders viel Wert auf die regionale Verbundenheit der Mitarbeiter mit der Eifel legt und gut ausgeprägte soziale Kompetenzen schätzt. Die Nachwuchskräfte rekrutieren sie meistens aus ihren Praktikanten.

Neben den Unternehmensständen kann man auf der meet auch Workshops besuchen und lernen, wie man Bewerbungen erstellt, sich selbst präsentiert oder Gespräche führt. Die neu gewonnenen Qualifikationen kann man auf dem „Messe-Parkett“ direkt dem Praxistest unterziehen.

15 weitere Kooperationspartner und Einrichtungen der Universität präsentieren sich Studierenden als Ansprechpartner rund um den Bewerbungsprozess oder für Zusatzqualifikationen im Studium. Sie unterstützen die zielorientierte Ausbildung zum Wunschberuf. Dabei ist auch die Agentur für Arbeit Trier. Der Vorsitzende Geschäftsführer, Heribert Wilhelmi, ist überzeugt von der Karrieremesse direkt auf dem Campus: „Die Universität kann kein rein wissenschaftlicher Betrieb sein, sondern muss für die Zeit nach dem Studium ausbilden.“

Für Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel ist die meet ein Beweis dafür, wie sehr die Universität Trier bemüht ist, sich praxisorientiert auszurichten. „Die Universität wendet sich gegen den Akademisierungswahn. Wir bauen das Angebot an praxisorientierten Studiengängen aus und vermitteln unsere Studierende in die Berufspraxis“, erklärt er in seinem Grußwort zur Karrieremesse.

Für die Zukunft der meet wünscht sich die Studentin Laura Köhler noch mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Das unterstützen auch Heribert Wilhelmi und der Universitätspräsident. Es gibt viele offene Ausbildungsplätze in der Region und Betriebe suchen nach qualifizierten Mitarbeitern. Mit Blick auf die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr resümiert Heribert Wilhelmi: „Wir müssen mehr Übersetzungsarbeit leisten, damit regionale Unternehmen und Studierende zueinander finden. Dafür ist die meet genau die richtige Plattform“.

Foto, Text: Pressestelle Universität Trier 

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