Wirtschaftswissenschaftler auf den Spuren von Marx

Marxsches Kulturprogramm

Trier. 27 renommierte deutschsprachige Ökonomen aus dem In‐ und Ausland haben am Wochenende in Trier auch am Marxschen Kulturprogramm teilgenommen. Eigentlicher Anlass des Treffens war allerdings eine Tagung, um aktuelle Forschungsergebnisse der Außenwirtschaft zu diskutieren.

Am Wochenende war der Ausschuss für Außenwirtschaftstheorie und ‐politik des Vereins Socialpolitik zu Gast in Trier. Der Verein für Socialpolitik ist mit 4.000 Mitgliedern eine der größten Vereinigungen von Wirtschaftswissenschaftlern in Europa. Inspiriert vom 200. Geburtstag von Karl Marx beschäftigte man sich im Rahmen der Ausschusssitzung auch mit Marx‐nahen Themen wie Globalisierung und Ungleichheit und nahm sich Zeit für ein kleines Marxsches Kulturprogramm.

Internationale Experten

Die internationalen Experten waren während des Rahmenprogramms in der gerade eröffneten Karl‐ Marx‐Ausstellung im Stadtmuseum und im Rheinischen Landesmuseum sowie in der Stadt mit der Stadtführung „auf den Spuren von Karl Marx“ unterwegs. Aus dem Organisatoren‐Team der Universität Trier lobt Prof. Xenia Matschke die Ausstellung: „Auch, wenn wenig Ausstellungsstücke direkt mit Karl Marx verknüpft sind, so bietet doch die Ausstellung ein großartiges Panorama der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation im 19. Jahrhundert, sodass das Umfeld, in dem Karl Marx seine Theorie entwickelte, verständlich wird.“

Wirtschaftspolitisches Forum

Im wirtschaftspolitischen Forum, das auch für interessierte Außenstehende geöffnet war, stand mit Globalisierung und Ungleichheit ein Thema zur Debatte, das auch Marx interessiert hätte. Im Mitgliederkreis selbst wurden neueste Forschungsergebnisse zu aktuellen Themen (wie z.B. griechische Schuldenkrise, Transmission und Auswirkungen der Finanzkrise von 2008, Dienstleistungshandel und politische Ökonomie der Handelspolitik) vorgestellt und diskutiert.

Der Staatssekretär

Der Staatssekretär des rheinland‐pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Salvatore Barbaro, hatte den Ausschuss am Freitagmittag begrüßt und für die antiken Stätten wie auch die Karl‐Marx‐Ausstellung geworben. Ebenso hatten Universitätspräsident Professor Michael Jäckel und der Prodekan des Fachbereichs IV, Professor Ludwig von Auer, morgens Grußworte gesprochen und eine erkenntnisreiche Konferenz gewünscht.

Dank an Unterstützer

Das lokale Organisationsteam des Lehrstuhls „Internationale Wirtschaftspolitik“ unter Leitung von Prof. Dr. Xenia Matschke dankt den Vereinigten Hospitien als Sponsor des Konferenzdinners, sowie dem Fach Volkswirtschaftslehre und dem Fachbereich IV der Universität Trier ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung dieser von allen Teilnehmern als rundum gelungen angesehenen Veranstaltung.

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