Wohnmobil rammt LKW

LKW Unfall

Als ein 77-jähriger Mann den zu geringen Abstand seines Wohnmobil zu dem LKW vor ihm erkannte, war es bereits zu spät. Folgende Meldung des Polizeipräsidiums Trier erreichte unsere Redaktion.

Trier / BAB 1, Höhe Parkplatz Rivenich. Am Nachmittag des 20. April ereignete sich auf der BAB A-1, Richtungsfahrbahn Koblenz, Höhe dem Parkplatz Rivenich ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen bei dem eine Person schwer und zwei weitere Personen leicht verletzt worden sind. Aufgrund einer aktuellen Baustelle zwischen den Anschlussstellen Föhren und Salmtal staute sich der Verkehr auf der BAB A-1 leicht zurück. Zunächst konnte ein 54-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug am Stauende noch anhalten. Ein 77-jähriger Fahrer eines Wohnmobils erkannte das Stauende zu spät und fuhr infolge zu geringem Sicherheitsabstand auf den stehenden Sattelzug vor sich auf. Durch den heftigen Aufprall wurde der Fahrer des Wohnmobils in seinem Fzg eingeklemmt und später schwer verletzt geborgen und in das Krankenhaus nach Wittlich verbracht. Ebenfalls durch den heftigen Aufprall wurde das Heck des Wohnmobils in die Höhe katapultiert. Eine dem Wohnmobil nachfolgende 49-jährige Pkw-Fahrerin erkannte den Unfall ebenfalls zu spät und fuhr unter das herunterfallende Heck des Wohnmobils. Hierdurch wurde die Fahrerin und der Beifahrer des Pkw leicht verletzt und in ein Krankenhaus in Trier verbracht. Der Gesamtschaden wird auf ca.30.000,-EUR geschätzt.

Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und durch Landung des Rettungshubschraubers Christoph 10 wurde die BAB A-1 in Richtung Koblenz für ca.1,5 Stunden vollgesperrt. Der Verkehr in Richtung Koblenz wurde an der Ausfahrt Föhren abgeleitet. Hierdurch entstand ein Rückstau von ca.5 Km. Es kam auch auf den Ausweichstrecken, bedingt auch durch den Anreiseverkehr zum Rheinland-Pokal-Halbfinale in Salmtal, zu Verkehrsbehinderungen auf den umliegenden Ausweichstrecken. Später wurde der Verkehr bis zur Freigabe der Fahrbahn einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Mittlerweile hat der Verkehr sich weitestgehend normalisiert.

Im Einsatz befanden sich die Autobahnpolizei Schweich, die FFW Hetzerath mit mehreren Fzg’en und FFW Salmtal mit einem Fzg, das DRK mit mehreren Fzg’en und Rettungshubschrauber Christoph 10, die Autobahnmeisterei Wittlich, sowie mehrere Bergungsunternehmen aus dem Umkreis.

 

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