Zusammenfassung: Keine Siege zum Rückrundenauftakt

In der Rheinlandliga gab es beim Rückrundenauftakt eine magere Punkteausbeute für die Teams der Region. Mosella Schweich und der FSV Tarforst spielten beide 1:1, Morbach verlor bei der TuS Mayen.

TuS Mayen – SV Morbach 1:0 (0:0)

Morbach-WittlichEigentlich hätte SVM-Coach Rainer Nalbach mit einer Niederlage in der Vulkaneifel leben können. „Mayen hat richtig gute Jungs, da kann man auch verlieren.“ Was ihn jedoch ärgerte waren die Begleitumstände, die zum späten 1:0-Führungstreffer geführt haben. In der 87. Minute flog ein Eckball in den Morbacher Strafraum den Herve Louloulaga einköpfen konnte. „Er kommt völlig frei zum Kopfball, das darf uns einfach nicht passieren! Wegen solch einem Fehler bringen wir uns um den Lohn“, ärgerte sich Nalbach.

Dabei gingen die Hunsrücker die Partie ganz ordentlich an, in der ersten Halbzeit hatte der SV Morbach leichte Feldvorteile. Florian Knöppel kam zu zwei Chancen, die jedoch nicht konsequent genug ausgespielt wurden. Im zweiten Durchgang zwei änderte sich das Bild. „Mayen war dann stärker. Sie haben den Ball einfach mehr gefordert und waren einen ganz kleinen Tick galliger als wir“, fasste Nalbach das Geschehen im Nettetalstadion zusammen. Für den TuS Mayen hatte Tobias Marx eine gute Gelegenheit, auf Morbacher Seite hatte Florian Galle die Führung auf dem Fuß. Spielentscheidend war dann die Unaufmerksamkeit in der 87. Minute.

Mosella Schweich – SG Badem 1:1 (1:0)

Wie nicht anders zu erwarten war Kampf beim Lokalderby Trumpf im Schweicher Winzerkeller. „Ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen“, resümierte Mosella-Coach Eric Schröder, dessen Mannschaft durch ein Eigentor in Führung ging (13.). Danach hatten die Schweicher durchaus Chancen, dass Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch Carsten Reis und Ismail Omayrat ließen gute Möglichkeiten liegen. „Insgesamt geht das 1:1 aber in Ordnung. Auch in der Defensive haben wir gut gestanden, Christoph Madert hat Michael Mayer-Nosbüsch gut aus dem Spiel genommen“, fand Eric Schröder, der am Samstagabend weitere Plätze im Lazarettzelt bereitstellen musste. Dominic Casel und Ismail Omayrat mussten zur Halbzeit verletzungsbedingt raus. Für sie feierten die A-Jugendlichen Steve Kirchen und Marc Pitsch Saisonpremiere. „Beide haben einen guten Einstand gegeben.“

Aufregung gab es um den Ausgleichstreffer der Bademer. Nach einem Eckball gab es ein Gewühl im Strafraum. Dario Mock konnte zwei Schüsse parieren, dann landete das Leder doch noch im Tor (74.). Der Schiedsrichter gab das Tor, doch der Linienrichter hatte etwas gesehen und wedelte mit der Fahne. Nach kurzer Beratung zeigte der Hauptreferee dann doch auf den Mittelkreis – Tor durch Alexander Berscheid, die Hausherren waren im Wechselbad der Gefühle. Die offizielle Begründung für das Winken des Linienrichters: Er wollte signalisieren dass der Ball über der Linie war.

SG Bad Breisg – FSV Tarfort 1:1 (1:1)

Tarforst-SchweichGewohnt ehrlich resümierte FSV-Coach Patrick Zöllner den Spielverlauf vom Auswärtsspiel am Rhein. „Das war kein berauschendes Rheinlandligaspiel. Es gab viele kleine Zweikämpfe und nach vorne wurde das nur mit langen Bällen gearbeitet.“ Gut für Tarforst, dass Kapitän Bernhard Heitkötter spielen konnte. Am vergangenen Wochenende musste Heitkötter mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden, in Bad Breisig biss er auf die Zähne und erzielte nach einem Eckball per Seitfallzieher die Führung (19.). In der 31. Minute fiel erneut ein Tor nach einer Ecke und wieder jubelte ein Kapitän. Nur dieses Mal war es der Breisiger Florian Lückenbach, der per Kopf traf.

In der zweiten Halbzeit hatte Tobias Spruck die größte Gelegenheit der Trierer, als Torhüter Michael Prangenberg einen strammen Schuss von Patrik Kasel nur abklatschen ließ. Spruck setzte den Abpraller neben das Tor. Auf Seiten der Rheinländer sorgte der Offensivprotagonist Jan Rieder immer wieder für Gefahr. „Das Remis geht in Ordnung“, meinte FSV-Coach Patrick Zöllner. „Wichtig war, dass wir den Abstand auf Bad Breisig halten konnten. Nun müssen wir gegen Altenkrichen gewinnen um die Konkurrenz auf Distanz zu halten“.

 

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln