Zusammenfassung: Konz ist Meister! – Abstiegskampf bleibt spannend

Von Torsten Franken

Im Abstiegskampf bleibt es spannend. Insgesamt acht Teams müssen auch noch am allerletzten Spieltag zittern. Dafür ist eine andere Entscheidung bereits an diesem Wochenende gefallen. Der SV Konz ist Meister der Bezirksliga und steigt in die Rheinlandliga auf.

SV Dörbach – SV Konz 0:1 (0:0)

Der SV Konz kann sich über den Aufstieg in die Rheinlandliga freuen. (Archiv-Foto: Torsten Franken)

Der SV Konz kann sich über den Aufstieg in die Rheinlandliga freuen. (Archiv-Foto: Torsten Franken)

Es ist vollbracht! Die Partie des SV Konz in Dörbach war mit Abstand nicht die beste Leistung des neuen Meisters. Dörbach verteidigte clever und war über Konter stets gefährlich. Doch am Ende sorgte ein knappes 1:0 für kollektiven Jubel bei den Gästen. „Ich bin saustolz auf die Jungs. Die Kameradschaft war die ganze Saison klasse, wir haben super Charaktere im Team. Man kann die Mannschaft nur mit Komplimenten überschütten“, freute sich Konz‘ Trainer Stefan Dawen. Abwehrchef Jan Wrobel erzielte das Goldene Tor zum Aufstieg. Der kam auch deshalb schon einen Spieltag vor Schluss zustande, weil die SG Ellscheid patzte und zuhause gegen den SV Mehring II nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus kam. „Ich hatte damit nicht gerechnet. Großes Kompliment an Jörg Roos und sein Team“, sagte Dawen, der nun auch froh ist, dass es am allerletzten Spieltag nicht mehr zu einem Endspiel kommt. Denn nächsten Samstag erwartet Konz den Tabellenzweiten aus Ellscheid. „Für mein Herzinfarktrisiko ist es sehr gut, dass es kein Endspiel mehr gibt“, so Dawen.

Ob es am Ende der Saison etwas für den SV Krettnach zu jubeln gibt, wird sich im letzten Spiel entscheiden. (Foto: 5vier-Archiv)

Ob es am Ende der Saison etwas für den SV Krettnach zu jubeln gibt, wird sich im letzten Spiel entscheiden. (Foto: 5vier-Archiv)

SV Föhren – SV Krettnach 0:1 (0:0)

Ein Tor in allerletzter Minute sichert Krettnach zumindest die Chance auf den Klassenerhalt und schickt Föhren ein gutes Stück in Richtung Kreisliga. 90 Minuten lang stand es in einem recht verkrampften Spiel 0:0. Man merkte beiden Teams an, um wie viel es geht. Niemand wollte den entscheidenden Fehler machen. In der Nachspielzeit fasste sich Patrick Dres bei Krettnach ein Herz und erzielte nach einer tollen Einzelleistung das umjubelte Siegtor (90.+1). „Mit dem 0:0 hätten wir das ganze abhaken können. Jetzt haben wir uns zumindest ein zweites Endspiel am letzten Spieltag ermöglicht“, fasste Krettnachs Trainer Erwin Berg zusammen. Ein Sieg in der letzten Partie am Samstag gegen den schon abgestiegenen Tabellenletzten aus Wiesbaum ist Pflicht für die Tälchen-Elf. Dann heißt es auf die anderen Teams hoffen. Föhren steht dagegen mit dem Rücken zur Wand. Zwei Punkte Rückstand sind es auf das rettende Ufer. Alles andere als drei Zähler in der abschließenden Partie beim SV Leiwen bedeutet auf jeden Fall den Abstieg. 5vier.de war bei der Partie vor Ort, hier geht es zum Spielbericht…

Überblick Abstiegskampf

Es bleibt auch am allerletzten Spieltag der Saison unglaublich spannend. Acht Mannschaften machen sich noch Hoffnungen auf den Klassenverbleib. Zwei wird es auf jeden Fall erwischen. Sie müssen den Gang in die Kreisliga antreten. Die (vor-)letzte Chance am Wochenende genutzt haben die Teams aus Krettnach (1:0 in Föhren), Auw (5:1 bei der SG Wiesbaum) und Rascheid (2:0 bei der SG Osburg). Binsfeld, Zell und Dörbach müssen ebenso noch zittern wie der SV Leiwen, der sich durch eine klare Niederlage im Ruwertal wieder mitten im Abstiegskampf befindet. Erst der letzte Spieltag wird zeigen, wer das rettende Ufer erreicht. Und es könnte sogar noch länger dauern bis eine Entscheidung gefallen ist. Bei Punktgleichheit zwischen zwei Teams würde es zu einem Entscheidungsspiel kommen. Spannung ist also vorprogrammiert.

Die weiteren Ergebnisse

  • SG Schoden – SG Buchholz 0:3
  • SG Wiesbaum – SG Schneifel Auw 1:5
  • SG Ruwertal – SV Leiwen-Köwerich 3:0
  • SG Osburg – SG Rascheid 0:2
  • SG Binsfeld – SG Zell 2:2
  • SG Ellscheid – SV Mehring II 2:2

 

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