Zusammenfassung: Morbach siegt gegen Schweich, Tarforst mit zwei Gesichtern

SV Morbach gewinnt 3:1 gegen die Mosella, Tarforst spielt 4:4 in Mülheim und Wittlich verliert 2:4 in Neitersen

Von Benedikt Rupp und Florian Schlecht

Der SV Morbach hat sein Heimspiel gegen den TuS Mosella Schweich mit 3:1 gewonnen und bleibt nach vier Spielen weiterhin ungeschlagen. Mit zehn Punkten belegt der SVM in der Tabelle Rang drei. Der FSV Tarforst trennte sich in einer turbulenten Partie mit 4:4 von der SG Mülheim-Kärlich. Wittlich kassierte bei der SG Neitersen eine 2:4-Pleite.

Der FSV Tarforst erreichte in Mülheim dank starker zweiter Hälfte noch ein 4:4.

Der FSV Tarforst erreichte in Mülheim dank starker zweiter Hälfte noch ein 4:4.

SV Morbach – TuS Mosella Schweich 3:1

Der SV Morbach lieferte vor heimischer Kulisse eine gute Vorstellung ab. Im ersten Spielabschnitt waren die Morbacher die klar bessere Mannschaft. Folgerichtig gingen die Gastgeber durch Florian Galle mit 1:0 in Führung. Gegen Ende der ersten Halbzeit ließen die Morbacher aber etwas nach. Die Mosella aus Schweich – die letzten drei Pflichtspiele siegreich – kamen zu einem Lattenschuss und wenig später dann zum Ausgleich. Maurice Casel war es, der für den TuS das 1:1 erzielte, mit dem es auch in die Kabinen ging. „Morbach war klar das bessere Team in der ersten Halbzeit. Sie haben besser angefangen. Wir hatten dann aber auch unsere Chancen. Das 1:1 durch Casel war dann ein Weckruf für uns“, meinte Eric Schröder, Trainer des TuS Schweich. Und der Gast aus Schweich startete dann auch besser in die zweiten 45 Minuten. Der TuS hatte die Riesenchance, um in Front zu gehen. Doch Kapitän Patrick Quary verschoss einen Foulelfmeter. „Das kann passieren. Man kann dem Paddy da kein Vorwurf machen. Der Ball ging an die Latte und raus“, sagte Schröder. Auch danach hätte Schweich das Spiel noch zu seinen Gunsten entscheiden können. Der SVM aber markierte die Treffer. Nach einem Konter schoss Jan Brandscheid die Platzherren in Front. Kurz vor Schluss setzten die Morbacher noch einen drauf. „Nach dem 2:1 haben wir natürlich alles aufgemacht. Meine Jungs wollten das nochmal aufholen. Es ist bitter, denn es wäre mehr dringewesen. Ich glaube, dass der Elfmeter spielentscheidend war. Aber aufgrund der zweiten Halbzeit bin ich nicht ganz unzufrieden“, erklärte Schröder.

SG Mülheim-Kärlich – FSV Tarforst 4:4

In Mülheim sah es für den FSV Tarforst in der ersten Halbzeit sehr düster aus. Die Tarforster um ihren Cheftrainer Patrick Zöllner lagen nach 45 Minuten bereits aussichtslos zurück. 0:3 hieß der Pausenstand. „Die erste Halbzeit war von uns richtig schlecht. Wir sind in keine Zweikämpfe gekommen und haben dem Gegner zu viel Raum gelassen. Der Gegner hatte auch zu viele Chancen“, meinte Zöllner. Direkt zu Beginn des Spiels (3.) und kurz vor der Pause (39. und 43.) kamen die Gastgeber aus Mülheim zu ihren Toren. „In der Halbzeit habe ich das System geändert und zweimal ausgewechselt“, so Zöllner weiter. Dies hatte zur Folge, dass die Gäste nun besser ins Spiel fanden. So schlecht die erste Halbzeit war, so gut war dann die zweite. Bernhard Heitkötter sorgte acht Minuten nach Wiederanpfiff für den 1:3-Anschlusstreffer. Mitte der zweiten Hälfte kam der FSV durch Florian Weirich (69.) und Lauritz Meis (75.) zum 3:3-Ausgleich. Das Spiel schien sich jetzt zu drehen. Doch nur drei Minuten nach dem 3:3 ging Mülheim erneut in Führung. Aus Sicht von Coach Zöllner hätte man das Tor aber nicht geben dürfen. „Der Freistoß, der zur Entstehung des Gegentores führte, durfte nicht gepfiffen werden. Außerdem werden im Fünfer zwei unserer Spieler gefoult,“ sagte Zöllner. In der Nachspielzeit bescherte der überragende Weirich seinem Trainer aber doch noch einen Punkt. Benedikt Decker dribbelte fünf Gegenspieler aus und legte zu Weirich, der per Hacke den 4:4-Endstand markierte. „Wenn zwischen dem Mayen-Spiel und der zweiten Halbzeit heute nichts gewesen wäre, wäre ich zufrieden. Doch so eine rabenschwarze erste Halbzeit wie heute darf uns nicht passieren“, bilanzierte Zöllner.

SG Neitersen – SG Wittlich 4:2

Mit ganz enttäuschten Mienen stiegen die Fußballer der SG Wittlich am Sonntag in den Bus. Nicht die bloße 2:4-Niederlage bei der SG Neitersen alleine war es, die Trainer Frank Meeth bedrückte. Sondern der starke Auftritt seiner Mannschaft, der einfach nicht belohnt wurde. „Wir haben eine Riesenleistung gezeigt. Das Ergebnis ist extrem bitter.“ Bis zur Gelb-Roten Karte von Alexander Klein (63.) war das Spiel noch total offen beim Stande von 2:2. Bis dahin verbuchte Wittlich Chancen am laufenden Band. Vom 1:0 der Platzherren (15.) durch Till Niedergesäß „hatten wir 70 Prozent Ballbesitz und haben uns davon nicht beeinflussen lassen“.

Möglichkeiten sprangen dabei etliche heraus: Ein Schuss von Daniel Ulbrich wurde vom gegnerischen Torhüter um den Pfosten gelenkt, Nicolas Hubo vergab aus guter Position, Nils Thörner traf aus 20 Metern nur Aluminium. Kurz vor der Pause fiel dann der überfällige Ausgleich. Nicolas Hubo traf mit einem sehenswerten Versuch (40.) zum 1:1. Moritz Habscheid hatte in der Folge noch dreimal die Führung auf dem Fuß, die dann aber Hubo mit seinem Doppelpack erzielte (48.). Der Angreifer (Meeth: „Er hat ein klasse Spiel gezeigt“) verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:2. Nach dem Ausgleich durch Marco Scholz (52.) und der Ampelkarte von Klein entglitt das Spiel aber in Unterzahl. Florian Wirths (77.) und Sooud Yousuf (87.), als die Wittlicher Hintermannschaft schon weit aufgerückt war, sorgten doch noch für die ärgerliche Niederlage.

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