Zusätzliche Stütze für die Miezen: Dani Vogt kehrt zur MJC zurück

Ganze elf Jahre lang hütete sie bereits das Tor der DJK/MJC Trier, nun kehrt die erfahrene Torfrau nach zwei Jahren Auszeit vom Profihandball noch einmal in die Bundesliga zurück: Daniela Vogt wird den Miezen in der neuen Saison als dritte etatmäßige Torhüterin wieder zur Verfügung stehen. Die 34-Jährige soll dabei vor allem den jungen Torfrauen Flöck und Kockler den Rücken stärken.

Im Jahr 2000 wechselte die damals 21-jährige gebürtige Nürnbergerin vom Zweitligisten HG Quelle Fürth an die Mosel und feierte bereits 2003 mit den Miezen den Meistertitel. 2011 entschied sich Vogt für ein Ende des Leistungssports, um sich verstärkt auf ihre berufliche Tätigkeit zu konzentrieren. Daneben spielte sie bis zuletzt noch in der 3. Liga für die TG Konz.

Den Handballsport hat sie also nie aufgegeben, und das sportliche Feuer lodert nach wie vor in ihr. Darum wurden Verein und Torhüterin sich auch schnell über ein Comeback einig: „Unser Ziel ist es, dass Dani mit ihrer großen Erfahrung und Ruhe eine ideale Verstärkung für unser junges Duo Flöck/Kockler darstellen kann“, erklärt Miezen-Vorstandsmitglied Jürgen Brech. Somit wird Vogt als vollwertige Torfrau zum Einsatz kommen, soll dabei aber ihre jungen Kolleginnen einerseits nach vorne pushen, ihnen zugleich aber auch in schwierigen Situationen den Rücken stärken.

„Wir haben großes Vertrauen in unsere beiden Torfrauen, wissen aber auch aus der vergangenen Saison, wie schnell wir durch Verletzungen in Personalnöte kommen können. Da ist es für alle Seiten gut, wenn wir durch Dani nun eine dritte Kraft in den eigenen Reihen haben, die den beiden jungen Torfrauen zudem mit ihrer großen Bundesligaerfahrung viel mit auf den Weg geben wird können“, erläutert Brech die Hintergründe der Verpflichtung.

Brech weiß derweil auch, dass das Engagement von Vogt keineswegs selbstverständlich ist: „Ich habe großen Respekt davor, dass Dani noch mal bei uns aktiv wird, weil ich weiß, wie groß die Doppelbelastung von Sport und Beruf in diesem Fall ist. Wir konnten hier aber gute Lösungen für alle Seiten finden und freuen uns auf ein weiteres bekanntes „Miezen-Gesicht“ im neuen Kader.“

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