
Pünktlich zum ersten BBL-Heimspiel der Saison 2026/27 stand Gladiators-Trainer Jacques Schneider 5vier-Reporter Vinzenz Anton Rede und Antwort. Im exklusiven 5vier-Interview spricht der Headcoach über (neue) Ziele, die weiter voranschreitende Professionalisierung des Clubs, Neuzugänge und seine Vorfreude auf Europa. Heute erscheint Teil 1 des XL-Interviews.
Mit welchem Gefühl gehen Sie in die zweite BBL-Saison? Wie ist die Stimmung im Team? Was zeichnet den Kader wohl aus?
JS: „Ich freue mich sehr auf die neue Saison. Wir haben eine tolle Vorbereitung gespielt und werden mit einem starken Team überzeugen. Die Stimmung ist super. Mit dem europäischen Wettbewerb haben wir mit den Gladiators eine spannende Saison vor uns.“
Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung? Von den Ergebnissen her hätte es ja nicht eindrucksvoller laufen können… Ist Ihr Team schon weiter als andere Mannschaften?
„Die Mannschaft wird noch mehr Zeit brauchen als vorige Saison. Wir haben viele neue Spieler dazu geholt, die gut integriert sind. Natürlich gibt es noch sehr viele Dinge, bei denen wir eine bessere Abstimmung brauchen. Unser Fokus liegt darauf, in den offiziellen Spielen unsere Leistung abzurufen und unser Potenzial auszuschöpfen.“
In welchem Bereich muss sich Ihr Team noch steigern?
„Wir müssen uns in allen Bereichen noch steigern. Dazu zähle ich Offensive, Defensive, Athletik, Teamplay und mentale Komponenten. Wir sind erst am Anfang der Saison und konzentrieren uns zunächst auf das große Ganze.“
Wie zufrieden sind Sie mit den (teils spektakulären) Neuverpflichtungen? Wen zählen Sie zu den Anführern im Team? Und wer hat großes Entwicklungspotenzial?
„Mit den Verpflichtungen bin ich sehr zufrieden. Wir haben Spieler in unseren Reihen, die noch viel Potenzial haben. Austin Crowley bringt sehr viel Potenzial mit und ist noch entwicklungsfähig. Mit Eli Brooks und Maik Zirbes haben wir zwei Kapitäne, die das Team anführen. Auch aus den letzten Jahren gibt es einige Jungs, die Verantwortung übernehmen. Und das trifft auch auf Neuzugang Justin Simon zu.“
In der gesamten BBL hat sich Trier vorige Saison schnell einen Namen gemacht und überzeugt. Wo sehen Sie die Gefahren für Ihr Team im zweiten BBL-Jahr?
„Über Gefahren mache ich mir in unserer zweiten BBL-Saison Sorgen. Wir hatten letztes Jahr eine gute Saison und wollen uns diese Saison steigern. Wir leben nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft, sondern sind im Hier und Jetzt. Das hat uns in den letzten Jahren stark gemacht und darauf bauen wir weiterhin.“
Ihr Team hat in den vergangenen Jahren mit Team-Basketball begeistert. Wird sich der Spielstil Ihrer Mannschaft im europäischen Wettbewerb von der BBL unterscheiden?
„Der Basketball-Stil wird sich nicht zwischen europäisch und BBL unterscheiden. Wichtig ist, dass wir unsere Identität finden. Offensiv wie defensiv wollen wir eine klare Struktur haben und unsere Spielidee unabhängig von Wettbewerb konstant umsetzen. Dann werden wir auch erfolgreich sein.“
Wie lautet das Ziel in dieser Saison? Wo soll die Reise in der BBL tabellarisch hingehen? (mit dem Kader werden bestimmt die PlayOffs als Fokus ausgegeben…oder wie stehen Sie dazu?)
„Nach dem Erreichen der Playoffs in der vorigen Saison sind die Playoffs ganz klar unser Ziel. In unserer ersten Saison im europäischen Wettbewerb wollen wir unbedingt die zweite Runde erreichen. Das ist ein realistisches Ziel. Im Pokal wollen wir so weit kommen wie möglich.“
Teil 2 des XL-Interviews erscheint in Kürze.
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