Miezen reisen nach Hannover

Anhaltende Personalsorgen beim Nachbarschaftsduell

Tun sich die Miezen derzeit auswärts leichter als zuhause? Diese Frage könnte im nächsten Spiel der DJK/MJC Trier in der 2. Frauenhandball-Bundesliga beantwortet werden. Dann gastiert die DJK/MJC Trier bei der HSG Hannover-Badenstedt (Sonntag, 16 Uhr, Schulzentrum Badenstedt). Es ist mal wieder ein richtungweisendes Duell zweier Tabellennachbarn. Die Miezen haben vor dem direkten Duell mit 17:19-Punkten vier Zähler mehr auf der Habenseite als das Team aus Niedersachsen.

Wie vor Wochenfrist gegen Nürtingen, das vor allem dank Toptorjägerin Verena Breidert siegte, wird ein Sieg an der Leine nur über eine Personalie führen: Jana Pollmer muss kontrolliert werden. Die Rückraumspielerin führt mit 159 Treffern (Schnitt: 8,4 Tore) die Liste der besten Torjägerinnen der 2. Liga an. Diesen Status bestätigte sie schon im Hinspiel, das die Miezen trotz elf Pollmer-Toren mit 35:29 gewannen.

Mit Natasha Ahrens prägt eine zweite Spielerin die Offensive der Gastgeberinnen. Die frühere Bundesliga-Spielerin aus Celle zählt am Kreis zu den Besten der Liga. Ähnlich wie Andrea Czanik auf Trierer Seite ist sie eine Spielerin, die sich auch körperlich durchzusetzen weiß und große Torgefahr entwickelt.  Am besten ist sie zu kontrollieren, indem man die Anspiele auf sie verhindert.

Vermieden werden soll aus Trierer Sicht auf jeden Fall, dass das Vorhaben, in Hannover zu punkten, von einer Solisitin verhindert werden soll. Trainer Andy Palm macht deutlich: „Jana Pollmer ist nicht nur einfach eine Tormaschine. Sie erzielt ihre Treffer meist aus der Bewegung heraus. Um sie zu limitieren, müssen und werden wir uns etwas einfallen lassen.“

Nach wie vor ist fraglich, ob Melanie Eckelt wieder zwischen die Pfosten rücken kann. „Das entscheidet sich erst am Wochenende“, so Palm, „wenn ihr Rücken nicht mitmacht, bleibt es dabei, dass wir allein Yuko Minami das Vertrauen schenken.“ Ramona Constantinescu, die gegen Nürtingen ihr überraschendes Comeback feierte, wird wohl erneut zum Einsatz kommen, wie vor Wochenfrist auf Rechtsaußen, „weil die linke Schulter noch nicht ganz schmerzfrei ist.“ Definitiv fehlen werden Tina Welter (Grundwehrdienst in Luxemburg) und Dora Simon Varga (Schulter-OP).

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