Osteoporose – mit mir nicht!

Was so alles gegen Knochenschwund getan werden kann.

Warum schwinden unsere Knochen?

Osteoporose ist eine Krankheit, bei welcher sich die Knochendichte vermindert. Die Gefahr von Knochenbrüchen kann dadurch massiv erhöht werden. Bei hochgradiger Osteoporose können Knochen selbst ohne große Krafteinwirkung brechen. Osteoporose tritt meist altersbedingt, manchmal aber auch als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen auf. Doch warum bauen sich unsere Knochen überhaupt ab, und was können wir dagegen tun?

Knochenabbau schneller als Aufbau

Osteoporose manifestiert sich in der Regel bei Frauen nach dem 45. und bei Männern ab dem 55. Lebensjahr. Allerdings beginnen unsere Knochen oft bereits ab dem 30. Lebensjahr, ihre Dichte zu verringern. Der Knochenabbau durch Osteoklasten erfolgt dann schneller als der Aufbau durch die Osteoblasten. Die gute Nachricht: Trotz dieser Tendenz zum Abbau ist unser Körper bis ins hohe Alter noch fähig, die Knochenbildung anzuregen.

Was beeinflusst unsere Knochendichte?

Vor allem Ernährung, Hormone und Bewegung spielen für unsere Knochen ganz wichtige Rollen. Ein entscheidender Mineralstoff für die Knochendichte ist Kalzium. Auch Vitamin D spielt eine wichtige Rolle. Versorgen wir unseren Körper nicht mit genügend Nährstoffen, kann es verfrüht zu Osteoporose kommen. Zudem steuern Hormone die Knochendichte. Frauen sind unter anderem deshalb mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer, da mit den Wechseljahren die Produktion von Östrogen eingestellt wird, welches bis dahin den Knochenabbau verlangsamt. Nicht zuletzt ist Bewegung ganz essenziell: Denn erst die Belastung der Knochen veranlasst unseren Körper, Knochenmasse und -dichte aufrechtzuerhalten.

Früherkennung, Diagnose und Therapie

Diagnostiziert wird Osteoporose in der Regel durch Röntgenaufnahmen oder Osteodensitometrie (Knochendichtemessung). Glücklicherweise kann man Osteoporose in einem frühen Stadium erkennen. Ist dies der Fall, kann sie so gut behandelt werden, dass Eigenständigkeit und Lebenserwartung der betroffenen Person dadurch nicht sinken müssen. Deswegen sollte man unbedingt bei dem geringsten Verdacht auf Osteoporose zum Arzt gehen. Wird die Osteoporose nicht behandelt, kann es im schlimmsten Fall zur Invalidität kommen.

Stärke deine Knochen!

Sicher bist du meiner Meinung wenn ich sage: Trotz guter Therapiemöglichkeiten möchte ich doch lieber vorbeugend so viel wie möglich für meine Knochenstabilität tun. Osteoporose ist eine schleichende Krankheit, sie entwickelt sich langsam, wir haben nicht gleich Beschwerden. Das müssen wir uns bewusst machen und vorausschauend denken. Schließlich putzen wir ja auch unsere Zähne nicht erst dann, wenn wir Karies bemerken. Wenn du deine Knochen jetzt stärkst, wird dein zukünftiges Ich es dir danken! Wie kannst du das tun?

Ernährung, Sonnenlicht, Bewegung

Wie für alles ist natürlich auch für deine Knochen eine ausgewogene Ernährung wichtig. Neben Fleisch und Milchprodukten sind auch einige Gemüsesorten (z.B. Brokkoli und Blumenkohl), Nüsse und Mineralwasser eine gute Kalziumquelle. Sojaprodukte, Leinsamen, Linsen und Kichererbsen enthalten die pflanzliche Version unseres Östrogens und wirken damit gegen den Knochenabbau. Ausreichende Zufuhr von Sonnenlicht hilft dir bei der Bildung von Vitamin D. Am wichtigsten für die Prophylaxe von Osteoporose ist jedoch ganz klar: möglichst viel Bewegung!

Muskelaktivität und Kräftigungsübungen

Wenn du sitzt, bekommen deine Knochen wenige Impulse, sich zu stabilisieren. Mit gezielten Übungen kannst du ihnen jedoch die entsprechenden Anreize geben! Bei Kräftigungsübungen ziehen deine Muskeln über die Sehen am Knochen. Aufgrund dieser Reize bauen sich deine Knochen auf. Je größer die Kräfte, desto größer der Knochenaufbau. Fang am besten gleich an, denn wenn einmal eine Osteoporose vorliegt, kannst du einige Übungen nicht mehr ausführen. Sag deinen Knochen jetzt, dass du sie brauchst! Im Folgenden die bee-Übung „Fäustling“, welche den Knochenaufbau stimuliert:

Sitze aufrecht, deine Füße stehen hüftbreit auf dem Boden und dein Nacken ist lang. Strecke deine Arme auf Brustkorbhöhe aus und greife vor dem Brustbein mit den Händen ineinander. Dein Beckenboden und deine Bauchmuskeln sind angespannt. Ziehe nun deine Hände auseinander und halte den Zug mindestens 5 Sekunden lang. Achte darauf, dass du dabei gleichmäßig atmest. Lockere deine Hände, wechsle den Griff und führe die Übung erneut durch.

Das Video zu dieser Übung findest du heute auf unserer Facebook-Seite.

Natürlich enthält bee noch viele weitere Übungen, die nicht nur deine Knochen, sondern auch deine Muskeln und Gelenke stärken sowie zur Stressbewältigung, Entspannung und allgemein zu deiner Gesundheit beitragen – und das ganz einfach zwischendurch, egal ob zuhause oder am Arbeitsplatz! Noch nicht beenergized? Wenn auch du deinen Körper stärken möchtest, dann klicke jetzt hier um dich zu registrieren. Viel Spaß beim Üben!

Eine kraftvolle Woche wünscht dir
Dominic
von deinem bee-Team

 

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