ROMEO UND JULIA

Premiere am Samstag, 18. Oktober, im Großen Haus des Trierer Theaters

Die größte Liebesgeschichte der Welt und eine der berühmtesten Ballettmusiken aller Zeiten finden in der laufenden Spielzeit Platz am Theater Trier. Die Premiere findet am Samstag, 18. Oktober, statt.

Foto: Marco Piecuch

Foto: Marco Piecuch

Die Familienclans der Capuletti und der Montecchi stehen sich als Todfeinde gegenüber. Auf einem Fest lernt der maskierte Romeo – der Jüngste der Montecchi – Julia, die Tochter des Hauses Capuletti kennen. Beide verlieben sich ineinander, müssen jedoch ihre Verbindung geheim halten. Zwar gelingt es dem Paar, einen verschwiegenen Mönch dazu zu bringen, sie heimlich zu trauen, doch das verhindert nicht die weitere Eskalation der Familienfehde: Bei einem erneuten Aufeinandertreffen der gewaltbereiten Banden wird Romeos Freund Mercutio von dem Capulet Tybalt getötet. Romeo zögert nicht und erledigt den Widersacher. Trotz seiner daraufhin verhängten Verbannung gelingt es Romeo, die Brautnacht mit Julia zu verbringen, er muss jedoch im Morgengrauen untertauchen. Die anschließenden Vermittlungsversuche des wohlwollenden Mönches und die von ihm erdachte List, den Liebenden zur Flucht zu verhelfen, erweisen sich schließlich als Fiasko: Romeo und Julia enden in einer Katastrophe.

William Shakespeares weltberühmte Tragödie über die fatale Konfrontation zweier Familien und die friedensstiftende Gegenkraft der Liebe hat mit der kongenialen Ballettmusik von Sergej Prokofiev – entstanden 1935, uraufgeführt in Brünn am 30. Dezember 1938 – das Tanztheater entscheidend geprägt. Die expressive, meisterhaft instrumentierte Partitur, die Generationen von Choreografen inspirierte, verleiht der Handlung eine fesselnde musikalische Dramatik, der man sich nicht entziehen kann.

Die Tanztheater-Inszenierung von ROMEO UND JULIA übernimmt einmal mehr die international renommierte Choreografin Birgit Scherzer, die nach ORFEO ED EURIDICE von Gluck in der letzten Spielzeit diesen Ballett-Klassiker mit ihrer unverwechselbar poetischen Tanzsprache in Szene setzen wird.

Informationen: Musikalische Leitung: GMD Victor Puhl, Joongbae Jee / Inszenierung und Choreografie: Birgit Scherzer / Bühnenbild: Manfred Gruber / Kostüme: Gera Graf / Dramaturgie: Dr. Peter Larsen / mit: Christin Braband, Sandra Huber, Juliane Hlawati, Ayumi Noblet, Cecile Rouverot, Susanne Wessel; Noala de Aquino, Andres de Blust- Mommaerts, Denis Burda, René Klötzer, Alister Noblet, Robert Seipelt / Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Tanzstück von Birgit Scherzer / Nach dem Ballett in vier Akten von Adrian Piotrowski, Sergej Radlow, Leonid Lawrowski und Boris Assafjew / Auf William Shakespeares gleichnamige Tragödie / Musik von Sergej Prokofiev

Premiere: 18. Oktober, 19.30, Großes Haus Theater Trier, weitere Vorstellungen: 25. Oktober, 2. November, 11. November, 15. November, 12. Dezember, 23. Dezember, 9. Januar, 24. Januar, 28. Januar, 20. Februar, jeweils im Großen Haus des Theaters Trier, Werkeinführung: 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer, Aufführungsdauer: ca. 2 ½ Std

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