TBB Trier: Am Freitag gegen ALBA Berlin gefordert

Es ist das Highlight der Rückrunde: Zum Endspurt der Saison 2013/2014 gastiert nochmal ein richtiger Zuschauermagnet in der Arena. Die Albatrosse kommen mit Rückenwind und spielen wie ein Titelanwärter. Für Trier geht es gegen die Hauptstädter um den ersten Heimsieg seit zehn Jahren.

Acht Siege in Serie, Bamberg zweimal geschlagen, Tabellenplatz 3 gefestigt und den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinale gesichert: Der Hauptstadtklub kommt mit extrem breiter Brust an die Mosel. Und nicht nur aufgrund der guten Form, verlor man hier doch zum letzten Mal vor rund 10 Jahren. Aktuell ringt man mit EWE Baskets Oldenburg um die Rolle als dritte Kraft hinter Bayern und Bamberg. Im Restprogramm warten Würzburg und Frankfurt auf die Berliner, doch erst das letzte Spiel der Hauptrunde – auswärts in München – wird ein echter Gradmesser.

So geriete das Spiel gege die TBB fast zur Nebensache für den langjährigen Serienchampion, wären da nicht allerhand denkwürdige Duelle zwischen beiden Teams auf dem Trierer Parkett, auch in der jüngeren Historie: Unvergessen die Kopfnuss-Affäre um Heiko Schaffartzik und Jarrett Howell und der sensationelle Auswärtssieg der TBB in Berlin in der letzten Saison. Und schließlich verbindet beide Teams ja auch das Personal: Da wäre die personifizierte ALBA-Legende Henrik Rödl, der mit Gäste-Coach Sasa Obradovic die erfolgreichsten Jahre der Berliner Vereinsgeschichte entscheidend geprägt hat, und mit Andi Seiferth ein ehemaliger Berliner, der in Trier zum Nationalspieler gereift ist. All das dürfte am Freitagabend nur eine untergeordnete Rolle spielen; es gibt konkrete Probleme zu lösen.

Hammonds geehrt – Logans Einsatz gegen Trier fraglich

Unklar ist beispielsweise, ob Obradovic seinen Go-to-Guy David Logan wieder einsetzen kann – der Shooting Guard laboriert an einer Knöchelprellung, musste schon gegen Braunschweig und Quakenbrück aussetzen. Zwar konnte man den Ausfall zuletzt gut kompensieren, doch Logan ist immerhin Topscorer, drittbester Vorlagengeber und knapp hinter Reggie Redding zweiteffektivster Spieler im Kader. Über seinen Einsatz wird erst unmittelbar vor Spielbeginn entschieden. Mangel an ausgewiesenem Spitzenpersonal herrscht aber trotzdem nicht: Zu erwähntem Reggie Redding gesellen sich immerhin noch der kürzlich zum „Best Defensive Player“ der BBL ausgezeichnete Clifford Hammonds, Levon Kendall (5.0 Rebounds pro Spiel), Toptalent Jonas Wohlfarth-Bottermann und Dauerbrenner Jan Jagla. Vor allem Hammonds wird den Trierer Aufbau unter Druck setzen, doch hat die TBB mit Trevon Hughes (68 Steals, Liga-Bestwert) in dieser Hinsicht selbst ein heißes Eisen im Feuer. Sorgen bereitet die gegen Frankfurt demonstrierte Flaute von jenseits der 6,75m – Laurynas Samenas (Muskelfaserriss) wird schmerzlich vermisst.

Die Partie wird ab 19:30 Uhr im kostenlosen Livestream übertragen, Tip-Off ist um 20 Uhr.

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