Unfallflucht und gefährliches Überholen

Polizeibericht

Ein beschädigter Corsa, ein Skoda, der bei Igel beinahe einen Frontalzusammenstoß provozierte und ein Unfall auf der Autobahn, sind die Bilanz aus der Sicht der Polizei am Montag.

Verkehrsunfallflucht in der Medardstraße – zwei Fahrzeuge aufeinandergeschoben – Zeugen gesucht

Trier. In der Medardstraße ereignete sich am Montag, 4. Juni, im Zeitraum zwischen 13:30 Uhr und 16:45 Uhr eine Verkehrsunfallflucht. Hierbei beschädigte ein bisher unbekannter, vermutlich PKW, beim seitlichen Einparken bzw. Rangieren einen grauen Opel Corsa, welcher seitlich am Straßenrand geparkt habe. Durch diesen Anstoß rollte der Opel auf einen weiteren schwarzen Peugeot 208 auf, welcher sich vor ihm in der Parklücke befand.
An beiden PKW entstand Sachschaden in einer Höhe von insgesamt ca. 1000€.
Die Polizei bittet den / die Fahrer/in des verkehrsunfallbeteiligten Fahrzeuges, sowie mögliche Zeugen des Verkehrsunfalls um Kontaktaufnahme mit der Polizeiinspektion Trier, Südallee 3, 54290 Trier, Tel. 0651-9779-3200.

Gefährlicher Überholvorgang führt fast zu Frontalzusammenstoß zwischen Wasserbillig und Igel – Zeugen gesucht

Igel. Ein gefährliches Überholmanöver durch einen bislang unbekannten Fahrer eines weißen Skoda Octavia hat am Montag, den 4. Juni, zwischen 18:35 und 18:40 Uhr auf der B49 zwischen Wasserbillig und Igel beinahe zu einem Frontalzusammenstoß geführt.
Der Fahrer des Skodas überholte bei unübersichtlicher Verkehrslage eine lange Fahrzeugkolonne, welche hinter einem Traktor fuhr. Der Fahrer eines entgegenkommenden roten PKW konnte einen Frontalzusammenstoß nur durch eine Vollbremsung verhindern und geriet währenddessen stark ins Schleudern. Der Fahrer des weißen Skoda, scherte im letzten Moment in die Fahrzeugkolonne ein, zeigte sich von der Situation unbeeindruckt und setzte kurz vor der Ortslage Igel zu einem ähnlichen gefährlichen Überholmanöver vor der unübersichtlichen Linkskurve an. Hierbei wurden glücklicherweise keine weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den geschilderten Situationen machen können, insbesondere den Fahrer des roten PKWs, sich mit der Polizeiinspektion Trier unter der 0651-9779-3200 in Verbindung zu setzen.

Unfall bei Ehrang

Ehrang. Auf der Autobahn 602 kurz vor der Anschlussstelle Trier-Ehrang ereignete sich ein Verkehrsunfall, der den Verkehr in beide Fahrtrichtungen über längere Zeit zum Erliegen brachte. Der Unfallverursacher befuhr mit seinem Geländewagen samt Anhänger den rechten Fahrstreifen der Bundesautobahn. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Anhänger des Unfallverursachers nach rechts von der Fahrbahn und durchfuhr den dortigen Grünstreifen und streifte die Außenschutzplanke. Bei dem Versuch das Fahrzeug wieder nach links auf den Fahrstreifen zu steuern kam der Geländewagen auf den linken Fahrstreifen und kollidierte dort mit einem weiteren Fahrzeug. In der Folge durchbrachen beide Fahrzeuge die Mittelschutzplanke. Diese wurde derart beschädigt, dass sie auf die Gegenfahrbahn ragte.
Der Unfallverursacher blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Die Fahrzeugführerin des anderen Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Autobahndreieck musste für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Bis 20 Uhr waren in beide Fahrtrichtungen im Bereich der Unfallstelle die linken Fahrstreifen gesperrt, da die Mittelschutzplanke direkt Instand gesetzt wurde. Es staute sich teilweise bis in die Trierer Innenstadt zurück.
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurden Anzeigen gegen Fahrzeugführer gefertigt, die keine Rettungsgasse gebildet hatte oder dies zum schnelleren Vorankommen nutzten. Weiterhin wurden gegen „Gaffer“ Anzeigen gefertigt.
Im Einsatz befand sich die Berufsfeuerwehr Trier, die Freiwillige Feuerwehr aus Kürenz, die Autobahnmeisterei Schweich und die Autobahnpolizei Schweich. (red/jr)

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