Was weißt du über Krampfadern?

Die neue Kolumne in der Rubrik Gesundheit

Wahrscheinlich weißt du zumindest, dass du sie lieber nicht haben möchtest. Denn Krampfadern sind äußerst unansehnlich. Sicher hast du auch schon gehört, dass man sich diese ziehen, lasern oder veröden lassen kann. Doch entfernt man sie nur aus ästhetischen Gründen, oder sind sie auch gefährlich? Entstehen sie aufgrund von Veranlagung oder Verhalten? Kann man auch vorbeugend etwas dagegen tun?

Varizen und Besenreiser

Krampfadern sind sackartig erweiterte, geschlängelte oberflächliche Venen. Sie treten mit 2-4 mm Durchmesser meist an den großen oberflächlichen Beinvenen auf und werden „Varizen“ genannt. An kleinen, innerhalb der Lederhaut gelegenen Venen messen sie meist weniger als 1mm und werden dann als „Besenreiservarizen“ bezeichnet.

Unschön und unangenehm

Krampfadern an sich sind nicht unbedingt gefährlich. Sie haben jedoch oft unangenehme Begleiterscheinungen wie Wadenkrämpfe und Schwere, Spannungsgefühl sowie Schmerzen in den Beinen. Starke Krampfadern können ein erhöhtes Thromboserisiko oder Entzündungen der Krampfadern mit sich bringen.

Veranlagung und Hormone

Manche Menschen haben eine Veranlagung zur Venenschwäche, wobei die Venenklappen nicht richtig schließen, das Blut sich staut und sich die Vene durch den erhöhten Druck weitet („primäre Varikosis“). Auch als Folge einer tiefen Beinvenentrombose können Krampfadern auftreten („sekundäre Varikosis“). Hormonell bedingt sind Frauen (jede zweite im Laufe des Lebens) eher betroffen als Männer (jeder zehnte): vor allem das Hormon Progesteron verursacht eine Ausdehnung der Venen. Pille und Schwangerschaft erhöhen somit das Risiko.

Sitzen und Stehen begünstigen Krampfadern

Besonders dann, wenn man ohnehin schwache Venen hat, begünstigen sitzende und stehende Tätigkeiten das Auftreten von Krampfadern. Denn: Je mehr du sitzt oder stehst, umso höher ist der Druck, der auf deinen Venen lastet. Gleichzeitig ist deine Muskelspannung (Tonus) geringer, dein Venen- und Lymphsystem ist weniger gestützt und deine Gefäße können sich leichter weiten.

Behandlung der Symptome – Vorbeugung der Ursachen

Es gibt einige Behandlungsmöglichkeiten für bestehende Krampfadern (z.B. „Venenstripping“). Doch bevor du dich einer Operation unterziehen musst, möchtest du ganz sicher lieber vorbeugend etwas gegen Krampfadern tun. Bewegung der Beine aller Art, zum Beipiel Walken, Schwimmen und Wandern, sind grundsätzlich gut gegen Krampfadern.

Krampfadern auch im Sitzen entgegenwirken

Doch was, wenn du viel sitzen musst? Glücklicherweise kannst du auch dann etwas gegen Krampfadern tun! Hier zwei Beispiele aus den bee-Übungen, die deine Beinmuskulatur stärken und deine Lymph- und Blutzirkulation fördern:

Fersenheber zur Stärkung deiner Wadenmuskulatur und Zirkulation:

Sitze wie oben. Drücke deine Fersen gleichzeitig vom Boden ab und lasse deine Zehnspitzen dabei auf dem Boden stehen. Um den Effekt zu erhöhen, kannst du mit den Händen Druck auf deine Oberschenkel ausüben. (min. 15 Wiederholungen)

Fersenheber

Vorfußheber für deine Schienbeinmuskulatur und zur Förderung der Zirkulation:

Sitze wie oben, jedoch mit den Füßen weiter vom Körper entfernt. Hebe deine Vorfüße gleichzeitig in Richtung Decke und lasse deine Fersen dabei auf dem Boden stehen. (min. 15 Wiederholungen).

Vorfußheber

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Übrigens: Was Experten über die Wirkung von bee sagen, kannst du unter „Experten-Meinungen“ auf http://bee-energized.com/impact nachlesen.

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