Die Kino-Woche: Der Sex Pakt

Teenager-Komödie über drei Elternpaare

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

Neustart(s) der Woche:

Der Sex Pakt

Endlich das erste Mal erleben: Dieser innige Wunsch verbindet die Schulfreundinnen Sam (Gideon Adlon), Julie (Kathryn Newton) und Kayla (Geraldine Viswanathan). Passieren soll es zu einem Anlass, der ohnehin bei allen beteiligten für gesteigerte Hormonstände sorgt: der Abschlussball!

Nur dumm, dass die drei ihren Sex-Pakt per Chat besiegeln, den ihre übereifrigen Eltern (darunter Wrestling-Superstar John Cena) entdecken. Nach anfänglichem Unglauben lässt die deutliche Digitalsprache der Kids keinen Zweifel mehr an deren Vorhaben und schnell sind sich die Erzeuge einig, die Jungfräulichkeit ihrer Töchter um jeden Preis zu beschützen.

Wie es eine Komödie aus der Feder der ”American Pie“-Regisseure verlangt, lassen die überfürsorglichen Eltern dabei kaum ein Fettnäpfchen aus und sorgen für jede Menge Chaos und Fremdschäm-Erlebnisse im Leben ihrer Töchter.

Der Himmel über Berlin – 4K Restauration

Berlin 1987. Der Engel Damiel (Bruno Ganz) streift in Begleitung seines Freundes Cassiel (Otto Sander) durch die Stadt, dienach wie vor durch die Mauer geteilt ist. Von den Menschen nicht zu erkennen, lauschen die beiden aufmerksam und geduldig deren Gedanken und Gesprächen. Mit steigender Neugierde wendet Damiel sich seinen Schützlingen zu und verliebt sich letztlich in die Akrobatin Marion (Solveig Dommartin).

Seine Suche nach menschlichen Gefühlen, nach Leidenschaft, Sehnsucht, Kummer, Schmerz, wird immer größer und er entschließt sich dazu, seine Unsterblichkeit gegen eine irdische Existenz als Mensch einzutauschen. Plötzlich sieht er die Welt in Farbe und findet sich Stück für Stück in seiner neuen Existenz zurecht, mit all ihren Vor- und Nachteilen, Hochs und Tiefs. Dabei steht ihm ein anderer ehemalige“ Engel (Peter Falk) zur Seite.

A Quiet Place

Nichts ist mehr so wie früher, seit die Erde von mysteriösen, tödlichen Aliens überrannt wurde, denen Kugeln und Bomben nichts anhaben. Die Kreaturen sind außerdem deswegen so gefährlich, weil sie durch die leisesten Geräusche angelockt werden. Nur wenige Menschen wurden bisher nicht von den Monstern getötet – zu den Überlebenden gehört die Familie eines Mannes (John Krasinski). Er hat sich, seiner Frau (Emily Blunt) und den drei Kindern (Millicent Simmonds, Noah Jupe, Cade Woodward) die ganz wichtige Regel auferlegt, bloß keine Geräusche zu machen!

Am 89. Tag der Invasion ist die Familie, die sich nur durch Zeichensprache verständigt, im verlassenen New York unterwegs. Beau, einer der Söhne, entdeckt in einem Laden ein batteriebetriebenes Spielzeug-Weltraumshuttle. Der Papa verbietet, dass Beau den Fund behält, aber der Junge nimmt das geräuschvolle Spielzeug dennoch mit…

Steig. Nicht. Aus!

Eigentlich ist der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring) auf dem Weg zu Arbeit und will nur noch schnell seine Kinder Josefine (Emily Kusche) und Marius (Carlo Thoma) bei der Schule absetzen, doch kaum hat er das Auto angelassen, erhält er einen Anruf von einer unbekannten Nummer: Die Person am anderen Ende der Leitung behauptet, eine Bombe in dem Wagen versteckt zu haben, die in die Luft geht, sobald jemand versucht auszusteigen.

Und die unbekannte Stimme hat auch einen Auftrag für Karl: Er soll vom Auto aus eine große Summe Geld beschaffen. Karl hat keine andere Wahl, als den Forderungen des Unbekannten Folge zu leisten, doch sein verdächtiges Benehmen ruft schon bald seine Ehefrau Simone (Christiane Paul) auf den Plan, die ihn verdächtigt, die gemeinsamen Kinder entführen zu wollen. Simone verständigt die Polizei, die die Verfolgung aufnimmt und die Sprengstoffexpertin Pia Zach (Hannah Herzsprung) einschaltet. Wird es Karl gelingen, seine Kinder zu retten?

Weiterhin im CinemaxX im Programm:

  • Inglourious Basterds
  • Verpiss dich, Schneewittchen
  • Ready Player One
  • Spielmacher
  • Das etruskische Lächeln
  • Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer
  • Pacific Rim: Uprising
  • Tomb Raider
  • Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier
  • Death Wish
  • Game Night
  • Die Biene Maja 2 – Die Honigspiele
  • Peter Hase
  • Red Sparrow
  • Black Panther
  • Die Verlegerin
  • Fifty Shades of Grey – Befreite Lust
  • Sneak Preview

Und was hat das Broadway zu bieten?

3 Tage Quiberon

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt sie in ein Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs und dem Fotografen Robert Lebeck ein. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, in das sich auch Romy Schneiders Freundin Hilde und Robert Lebeck immer stärker involvieren lassen…

Papa Moll und die Entführung des fliegenden Hundes

Ein Wochenende allein zuhause mit den Kindern – und schon bricht bei Papa Moll das Chaos aus. Denn während Moll in der Schokoladenfabrik Überstunden schieben muss, entbrennt zwischen seinen Kindern und dem Nachwuchs seines Chefs ein gnadenloser Kampf: um Zuckerwatte, Strafaufgaben und den berühmtesten Zirkushund der Welt.

Ansonsten läuft im Broadway:

  • Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
  • Die Sch’tis in Paris
  • Die Nacht der Nächte
  • Der junge Karl Marx
  • Vor uns das Meer
  • Shape of Water
  • Lucky
  • Peter Hase
  • Transit
  • Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier
  • Die Biene Maja 2 – Die Honigspiele
  • Wunder
  • Die dunkelste Stunde

Und was läuft an der Uni? CineAStA!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des CineAStA an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.

Dienstag, 17.04.2018

Teheran Tabu (OmdU)

Wir starten unsere Reihe über Animationsfilm („Gezeichnete Welten“) mit einer echten Besonderheit, denn dieser Film wurde durch die selten verwendete Methode der Rotoskopie erstellt. Dabei werden vorher aufgenommene Filmszenen Bild für Bild einzeln abgezeichnet und eventuell verändert. Dadurch ergibt sich nicht nur eine Menge an kreativer Freiheit, sondern auch ein ganz einmaliger Stil. Genau richtig für die düstere Thematik von „Teheran Tabu“.
Die Handlung ist in drei Einzelgeschichten unterteilt. Pari, die durch Prostitution den Lebensunterhalt für sich und ihren fünfjährigen Sohn verdienen muss, da ihr drogenabhängiger Ehemann sich weder scheiden lassen, noch Alimente zahlen will.

Donya und Babak, die versuchen nach einem One-Night-Stand das Jungfernhäutchen von Donya wiederherzustellen, weil diese bald verheiratet wird. Und Sara, die von ihrem Ehemann daran gehindert wird, wieder arbeiten zu gehen und ein Leben unter strengen konservativen Vorstellungen führen muss. Die Handlungsstränge verbindet eines – sie spielen in Teheran, der Hauptstadt des Irans.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Un Jour“ gezeigt.

Mittwoch, 18.04.2018

Detroit

Die Grand Dame des amerikanischen Films, Kathryn Bigelow, gehört wohl zu den ganz wenigen Filmemacherinnen, die im Mainstream Fuß fassen konnten. Mit Filmen wie „Point Break“ (1991) und „The Hurt Locker“ (2009) schuf sie zeitlose Klassiker, ob das ihrem jüngsten Film „Detroit“ auch vergönnt sein wird, ist aber leider fraglich.

Der Film fällt wohl in die Kategorie „Kritikerliebling“, an den Kassen war er kein übermäßiger Erfolg und in Deutschland lief er, wie so vieles, nur in größeren Städten. Das tut dem brandaktuellen Inhalt des Films aber leider absolutes Unrecht. In Detroit, der einstigen Vorzeigestadt Amerikas, kam es 1967 zu den größten Rassenunruhen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Mehr als 40 Menschen starben, die Stadt glich fünf lange Tage einem Bürgerkriegsschauplatz. Bigelow nutzt die reale Vorlage, teilweise auch reale Geschehnisse, um einen zeitlosen und handwerklich perfekten Thriller abzuliefern, der in seiner Thematik wohl aktueller denn je ist.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Balance“ gezeigt.

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