Dolphins reisen zu den Füchsen

Gastspiel in Hannover

Nach der krachenden Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Liga-Primus aus Elxleben reisen die DONECK Dolphins an diesem Wochenende nach Hannover, um gegen die Füchse aus Niedersachsen wieder auf die Siegerstraße zu kommen.

Im Hinspiel in Trier konnten sich die Dolphins mit 79:64 gegen Hannover United durchsetzen. Im September diesen Jahres waren es vor allem zwei Spieler, die dem Match ihren Stempel aufdrücken sollten. Auf Seiten der Trierer war es einmal mehr Dirk Passiwan, der mit 41 Punkten gleich zu Saisonbeginn ein Ausrufezeichen setzen konnte. Ihm gegenüber stand Joe Bestwick mit ebenfalls 41 Punkten. Der Center, der vor der Saison vom Spitzenclub RSV Lahn-Dill an die Leine gewechselt war. Der britische Center ist Dreh- und Angelpunkt der Niedersachsen.

„Wir müssen versuchen, in der Defense so zu stehen, dass Joe nicht in gute Positionen kommt. 41 Punkte waren im Hinspiel einfach zu viel“, so Dirk Passiwan vor der Abreise in den Norden. Bestwick zählt zu den Besten seines Faches, was auch der Blick auf die Topscorer der Liga zeigt. Hier steht der Brite auf Platz 3. Ob ein gut aufgelegter Bestwick jedoch gegen die starken Dolphins reicht, bleibt abzuwarten.

Die Hannoveraner stehen in der Liga auf dem drittletzten Tabellenplatz und dadurch mächtig unter Druck. Nach zuletzt 4 Niederlagen in Serie müssen dringend Punkte her, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Die DONECK Dolphins sind also gewarnt, dass es kein einfaches Spiel werden wird.

Im Vorfeld zum Aufeinandertreffen konnten sich die Füchse noch einmal mit einem neuen Spieler verstärken. Der australische U23-Nationalspieler Andrew Dewberry wechselt aus seiner Heimat nach Hannover.

Auf Seiten der Trierer sieht Spielertrainer Passiwan dem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen: „Natürlich wollen wir in Hannover punkten und guten Basketball spielen.“ Ob dies mit dem kompletten, wenn auch kleinen Kader gelingen kann, wird man wohl erst kurz vor dem Hochball sehen. „Wir haben angeschlagene Spieler, bei denen wir noch nicht wissen, ob sie rechtzeitig voll einsatzfähig werden. Das werden wir erst kurz vor Spiel sehen.“

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

Foto: Sandra Wagner/ RSC Rollis Trier

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