Käse und Matjes auf dem Hauptmarkt – Herzogenbusch zu Gast in Trier

Besonders die süßen Leckereien fanden großes Interesse

Hartelijk Welkom! Unter diesem Motto hat die Stadt Trier am vergangenen Wochenende ihre niederländische Partnerstadt Herzogenbusch empfangen. Mit einem bunten Fest in der Trierer Innenstadt wurde die Städtepartnerschaft am Samstag und am Sonntag gefeiert.
Der Großteil des Festivals spielte sich auf dem Hauptmarkt ab, hier konnten die Besucher an vielen verschiedenen Ständen kulinarische Spezialitäten aus beiden Ländern ausprobieren. Deutscher sowie holländischer Wein, Fisch in den verschiedensten Versionen, Bratwurst mit Pommes, holländischer Käse, Crêpes und Waffeln lockten die vielen internationalen Besucher auf den zentralen Platz, denn nicht nur deutsche und niederländische Stimmen waren an diesem Wochenende in Trier zu hören.

Grüner und scharzer Käse

Viele Besucher lauschten der Musik, hier die Jazzband des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums

Auf der großen Bühne sorgten deutsche und niederländische Formationen wie die Jazzband des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Trier und der Groot Oeteldonks Koor aus Herzogenbusch für die musikalische Unterhaltung, während ein Teil der Besucher es sich an den Tischen und Bänken gemütlich machte,  die passenderweise die holländische Nationalfarbe Orange trugen. Das Trierer Wetter, das mit dem vereinzelten Nieselregen eine grauen Dunst über die Stadt legte, konnte aber weder die Trierer noch die Niederländer oder die vielen Touristen davon abhalten, sich zu amüsieren. Tamara, Jonas und Johannes waren zwar eher zufällig auf dem Fest gelandet, hatten aber trotzdem ihren Spaß. Die Jugendlichen kommen aus dem Saarland und hatten einen Tagesausflug nach Trier gemacht. „Ich komme eigentlich aus Österreich und besuche hier einen Freund“, erzählte Tamara, während sie sich die Pommes schmecken ließ. Jonas ist vor allem der holländische Käse aufgefallen. „Wir haben vorhin schon grünen und schwarzen Käse gesehen. Das sah schon ein bischen unappetitlich aus!“ Aber genau das war Sinn des Festivals, die andere Kultur kennen zu lernen, und wer weiß auf welche der deutschen „Köstlichkeiten“ unsere Nachbarn lieber verzichten.

Ein Fest der Kulturen

Bei dem Parcours konnten die kleinen Besucher zeigen was sie drauf haben

Wer genug kulinarische Außergewöhnlichkeiten getestet hatte, konnte sich in den Viehmarktthermen Wandteppiche mit Ausschnitten der bekanntesten Werke des holländischen Künstlers Jheronimus Bosch ansehen oder auf dem Viehmarkt Fahrräder aller Art und Motorräder der Marke „Harley Davidson“ bewundern. Für die ganz Kleinen gab es außerdem noch eine Hüpfburg und einen Geschicklichkeitsparcours. Das war eine ganze Menge Arbeit, wie Marina von der City Initiative Trier bestätigte: „Die beiden Hauptorganisatorinnen Katarzyna Stanek und Jennifer Grütters haben sehr viel Zeit und Energie investiert um dieses große Programm auf die Beine zu stellen“, erklärte sie.

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