Sahra Wagenknecht am Freitag in Trier

DIE LINKE. Rheinland-Pfalz kommentiert Armutsbericht

„Wie keine andere versteht Sahra Wagenknecht es, die Menschen mit ihrer kämpferischen Rhetorik in ihren Bann zu ziehen, wie sie schon im November beim Landesparteitag der Linken eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete Katrin Werner (Foto links) das Kommen von Sahra Wagenknecht (rechts) am Freitag dem 26. Februar 2016 nach Trier.

Trier / Mainz / Landtagswahl. Die Rede zum Landesparteitag von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz hat 5vier.de vollständig aufgenommen [ vgl. unser Beitrag ].

Die am Freitag, dem 26. Februar 2016 ab 20 Uhr im IAT Plaza Hotel (Zurmaiener Straße 164, 54292 Trier) gehaltene Rede kann sogar live im Internet unter www.dielinke-rhlp.de/wahlen/linkelive/ verfolgt werden.

Vor der Rede von Sahra Wagenknecht werden sich ab 19:00 Uhr die Spitzenkandidatin Dr. Katrin Meß sowie die DirektkandidatInnen der umliegenden Wahlkreise 21 bis 26 den Wählerinnen und Wählern vorstellen.

In einer aktuellen Pressemeldung von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz kommentierte Dr. Katrin Meß zusammen mit Jochen Bülow den aktuell vorliegenden Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes 2016:

Der neue Armutsbericht – ein Armutszeugnis für Rheinland-Pfalz

Jochen Bülow: „Der heute vorgelegte Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt deutlich: Es gibt keine Entwarnung in den Bundesländern, und es gibt erst recht keine Entwarnung für Rheinland-Pfalz. Die Armutsquote in unserem Land ist so hoch wie nie. 15,5% der Bevölkerung – rund 660.000 Menschen – sind betroffen. In Rheinhessen und in der Westpfalz liegt die Armutsquote mit 16,6% deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das sind untragbare, seit Jahren dauerhaft verfestigte Zustände, die dringend der Abhilfe bedürfen. Dieser Armutsbericht ist tatsächlich ein Armutszeugnis für Rot-Grün in Rheinland-Pfalz und Schwarz-Rot im Bund.“

Dr. Kathrin Meß: „Unsere Alarmglocken stehen weiterhin auf Sturm. Dem neuen Armutsbericht zufolge hat eine Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu den Lebensverhältnissen überschuldeter Menschen im Land klipp und klar bestätigt, was DIE LINKE seit Jahren sagt: Bei erhöhtem Armutsrisiko steigt die Gesundheitsgefährdung um das Dreifache. Krankheit macht arm, Armut macht krank. Und: Armut ist vorwiegend weiblich, denn rund die Hälfte der Alleinerziehenden und ein Drittel der Seniorinnen hat zu wenig zum Leben. Mehr denn je braucht es eine starke parlamentarische Stimme im Landtag, welche die Missstände immer wieder beim Namen nennt, keine Ruhe gibt und die Landesregierung, gleich welcher Couleur, zum Handeln drängt. Je stärker die LINKE, desto sozialer das Land!“

Foto: C. Maisenbacher

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