„Kunst sammeln und Kultur fördern“

„Kunst sammeln und Kultur fördern!“ Das ist das Motto, unter

Die preisgekrönte Künstlerin Waltraud Jammers stiftete zwei ihrer Werke als Kulturaktien

dem die fünfte Edition der Trierer Kulturaktie dieses Jahr veröffentlicht wird.Die Kulturstiftung Trier verkauft zum fünften Mal in Folge limitierte, handsignierte Werke, gestiftet von preisgekrönten Trierer Künstlern, um Einrichtungen zu unterstützen, die das kulturelle Erbe der Stadt erhalten und erweitern.

Aktiv ist die Stiftung vor allem für junge Künstler und Events, aber auch für Kinder. „Mit dem Kinder Kultur Fonds wollen wir begabte Kinder, deren Eltern sich eine kulturelle Weiterbildung nicht leisten können, fördern. Dafür vergeben wir Stipendien. Kinder sind unsere kulturelle Zukunft“, erklärt der Vorsitzende der Kulturstiftung Harry Thiele. Durch das Projekt „Kulturaktien“ konnten bislang rund 120.000 Euro eingenommen werden.

Verliebt in Trier

Die Künstlerin signiert die Kulturaktien

Nach Werner Persy, Manfred Freitag, Bodo Korsig und Dieter J.J. Sommer stiftet in diesem Jahr die mit dem Trierer Ramboux-Preis ausgezeichnete Künstlerin Waltraud Jammers zwei Radierungen bekannter Trierer Bauwerke. Die in Berlin geborene Wahltriererin ist vor 35 Jahren nach Trier gezogen und hat sich direkt verliebt. „Trier hat so viel Geschichte und  Architektur zu bieten. Ich habe mich in den letzten Jahren ganz intensiv mit dem Stadtbild und einigen Gebäuden befasst, weil mich das fasziniert“, erzählt Jammers. Das sei auch der Grund für ihre Motive gwesen. Die Radierungen zeigen St. Paulin und die Liebfrauenkirche  und sind für 50 und 100 Euro zu erwerben. Die Gemälde zeigen jeweils außer dem eigentlichen Gebäude auch Umgebungsausschnitte, die vergangene Zeiten widerspiegeln. „Geschichte ist Geschichtetes“, sagt die Mitbegründerin der Europäischen Kunstakademie Trier. Ihr sei es wichtig gewesen, die verschiedenen Facetten der Bauten auszudrücken. Die Liebfrauenkirche habe sie beispielsweise in gold-gelb gehalten, weil die Kirche im goldenen Schnitt erbaut wurde. „Das ist eines der Geheimnisse von Liebfrauen“, weiß die Künstlerin.

Aufwendiges Offsetdruckverfahren

Thiele, Jammers, Marx zeigen das Bild
Harry Thiele, Waltraud Jammers und Engelbert Marx zeigen den Originaldruck der Werke

Der Druck der limitierten Kunstwerke wurde in einem aufwändigen Verfahren von der Repro-Team-Trier GmbH durchgeführt. Unter den Augen der Künstlerin wurden die beiden Motive auf Büttenpapier gedruckt. „Da für jede Farbe ein eigener Druckgang notwendig war, hat das Ganze mehrere Tage gedauert“, erläutert der Repro-Team-Trier-Geschäftsführer Engelbert Marx. Nach Abschluss des Drucks wurden die Druckplatten vernichtet, damit der Vorgang nicht wiederholbar ist. Die Bilder sind also alle Unikate und durch die Handsignierung noch wertvoller. „Ich finde ja, sie sind viel zu preiswert“, meint Harry Thiele von der Kulturstiftung schmunzelnd.

Kulturaktien aller Editionen erhältlich

Die Werke können als Kulturaktien im Agenturhaus, im Atelier Boesner, im Bürgeramt, im Kulturbüro, in der Leyendecker Bastelstube, im Mayerschen Interbook, in der Residenz am Zuckerberg, in der Sparkasse in der Simeonstraße und in den Geschäftsstellen der Volksbank Trier erworben werden. Bis zum 17. September werden die Kulturaktien aller fünf Editionen in der Sparkasse Simeonstraße ausgestellt. Außerdem können noch immer Exemplare aller Editionen erstanden werden, da es noch Restbestände gibt. Ansichten und Bestellungen sowie alle Informationen zu Kulturaktien und unterstützten Projekten gibt es auf der Seite der Kulturstiftung Trier oder unter 0 651 / 82 67 89 10.

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