Bei den Tieren – auf dem Trierer Weihnachtscircus

5vier.de kam unangemeldet - es entstand eine Serie von Portrait-Fotos

Die drei Kängurus und die zwei Vogel Strauße waren noch in Ihrem Wärmewagen. Unangemeldet hatte ich an der Kasse des Trierer Weihnachtscircus gestern Morgen um 10.30 Uhr kurz gefragt und wurde dann die Wohnstraße entlang zum Tierareal geschickt. „Gehen Sie doch schon mal rein“, meinte der Artur Kaiser und schickte mich unbegleitet zu seinen „Exoten“.

Trier / Weihnachtscircus. „Exoten“ – um den Begriff „irgendwie zu definieren, greife ich zum Duden: „Mensch, Tier, Pflanze aus einem fernen (besonders überseeischen, tropischen) Land. In Kombination mit dem als Scheich auftretenden Tiertrainer Artur Kaiser scheint seine arabische „Ausstrahlung“ dann doch nur symbolisch. Was finde ich tatsächlich in den eingezäunten und großzügigen Arealen hinter dem Zelt des Trierer Weihnachtzirkus? Tiere aus Afrika, Amerika, Indien, Ungarn, der Mongolei, Schottland und Österreich. Und dort sind sie Nutz- und Zuchttiere – aus Tradition.

Nutz- und Zuchttiere aus Tradition

Wenn ich schon einmal in so einem „exotischen Areal“ bin – dachte ich mir – dann zücke ich meinen Fotoapparat und nehme einige Portrait-Fotos mit. „Gerne – aber kommen Sie doch in die Umzäunung, dann können Sie die Tiere von der Seite fotografieren, von der Sie wollen“. – Ob Antilopen, Langhorn, Kamele, Pferde oder Esel, alle waren an diesem Ding „Fotoapparat“ interessiert. Und ich stand tatsächlich – anfänglich zögernd – innerhalb der Umzäunung – durfte Macumba, Kenia und Sarabi (die Elenantilopen) zusammen mit Masai und Mufasa (die Nilgau-Antilopen) fotografieren.

Wenn ich genau sein will, so sind als einziges die Nilgau-Antilopen nicht als Nutz- oder Zuchttiere mit dem Menschen verbunden. Oder die Kängurus, welche – auch so etwas gehört zu den Tatsachen – als Jagdtiere (Jagdwild) mit einer Anzahl von 3.000.000 jährlich in Australien erlegt werden.

Ansonsten wurde ich jeweils interessiert begrüßt – wurde mir jedes Tier von Artur Kaiser mit seinem Namen vorgestellt. – Jack, der amerikanische Bison. Max und Moritz, die zwei Hausgänse. – Doch der Reihe nach:

In der folgenden Foto-Reihe, die ich als Bilder-Sammlung präsentieren möchte, finden sich Abbildungen der auf dem Areal des Trierer Weihnachtscircus vertretenen Tiere. – Die Reihenfolge der Fotos stimmt nicht mit der Liste der Tierarten überein. Sie wurde mitunter von dem das Interesse bzw. Über-Interesse der Tiere gelenkt oder unterbrochen.

Zu den Tieren der Famlie Kaiser gehören die Elenantilopen (aus Afrika), die Nilgau-Antilope (oder Asiatische Antilope), der Amerikanische Bison, das Schottische Hochlandrind, ein Indischer Wasserbüffel, das Ungarische Steppenrind, ein Amerikanisches Langhorn, ein Zwergzebu, ein Afrikanisches Watussirind, die Hausgans, Mongolische Kamele, Afrikanische Dromedare, das Känguru, der Vogel Strauß, Pingauer Tigerschecken, ein Amerikanisches Vollblut, das Alpaca Lama, der Steinesel, ein Shetlandpony, eine Burenziege, und Bretonische Zwergschafe:


































Fotos: C. Maisenbacher

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