Buntes: Mit Schokoeis gegen Kältehoch „Dieter“

Die Kälte ist in aller Munde – und entkommen kann man ihr derzeit wohl nur in Australien. 5vier hat sich im frostigen Trier umgehört und berichtet über die Eiszapfen und Eismänner in der ältesten Stadt Deutschlands.

Die sibirischen Temperaturen sind derzeit das Gesprächsthema Nummer eins im ganzen Land. Egal, wo man hinhört – bei der Busnachbarin, dem Briefträger oder zu Hause – überall ärgert man sich über die erfrorenen Zehen und Finger. Doch eigentlich ist es doch gar nicht so schlimm, oder? Viele Trierer können sich mit dem Wetter anfreunden. Das zumindest ergab eine 5vier-Umfrage in der Innenstadt.

Schneiders Kiosk am Haupftmarkt. Foto: Eva Schabbach
Schneiders Kiosk am Hauptmarkt. Foto: Eva Schabbach

Dem Verkäufer von Schneiders-Kiosk am Hauptmarkt macht die Kälte nichts aus. „Der Februar ist und bleibt ein kalter Monat“, äußert er sich und lächelt mit diesen Worten zufrieden aus seinem warmen Stand heraus. Auch die Leidensgenossin am „Bayrischen Kräuterbonbon“-Stand weiß mit den Temperaturen umzugehen. „Selbst gestrickte Strümpfe, warme Schuhe, Handschuhe und Mütze dürfen bei einem solchen Wetter nicht fehlen.“ Doch am Besten hilft ihr die Ablenkung. Dank ihres gut gewählten Standortes in der ordentlich besuchten Fußgängerzone gibt es viel zu sehen, was schnell für wärmere Gedanken sorgt. „Mir macht es Spaß, das ist die Hauptsache“,  wird ihr Elan auch durch die sibirische Kälte nicht getrübt.

Kälte schreckt Touristen nicht ab

Positiv ausgewirkt hat sich das Wetterverhältnis auf die Verkaufszahlen ihrer selbstgemachten Halswehbonbons. In diesem Sinne freuen sich auch die freundlichen Glühweinverkäufer Mixime P. und Lars M. Sie können sich nur positiv äußern – immerhin haben sie einen Heizstrahler in ihrer Bude an der Eislaufbahn am Kornmarkt und verkaufen heiße Getränke.

„Die Kälte schreckt keinen ab. Es muss nur trocken sein!“, antwortet Christiane Salm von der Touristinformation Trier auf die Frage ob sich die Kälte auf die Interessenten für die Städtetouren auswirkt. Ganz im Gegenteil lockt Hoch „Dieter“ eher die Touristen an. „Die Buchungsabteilung verzeichnet dank des schönen Wetters einen Zuwachs“, freut sich Salm.

Studentin Lian Saifi und Freundin Iya Ghassi genießen ihr Eis. Foto: Eva Schabbach

Doch es ist scheinbar nicht zu kalt, um mit einem Eis in der Hand durch die Stadt zu baumeln. Bei einigen Passanten weckt die wärmende Sonne, die so angenehm die Stadt verzaubert, schon Frühlingsgefühle und die Lust auf die kalte Speisen. Das erklären die Erasmusstudentin Lian Saifi und ihre jordanische Freundin Iya Ghassi. „Deutsches Eis schmeckt immer!“, sagen die beiden Mädchen und strahlen: „Man soll ja bekanntlich bei diesem Wetter viel essen.“

Also genießt die Kälte und freut euch über jeden wärmenden Sonnenstrahl.

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