Eintracht Trier rehabilitiert

3:0-Heimsieg gegen den FC 08 Homburg

Die Eintracht Trier punktet mal wieder mit einem starken Heimsieg gegen den FC 08 Homburg. Der Neuzugang Charlie Rugg darf gefeiert werden. Folgende Sport-Meldung erreichte unsere Redaktion.

Trier. Sieg für Eintracht Trier beim ersten Heimspiel 2016. Gegen den saarländischen Traditionsverein FC 08 Homburg gewann der SVE deutlich mit 3:0. Neuzugang Charlie Rugg ebnete mit einem Doppelpack den Weg zum Sieg.

Wiedergutmachung geglückt! Eintracht Trier sich nach der Auftaktniederlage gegen Waldhof Mannheim eindrucksvoll rehabilitiert und fuhr gegen den FC 08 Homburg einen ungefährdeten 3:0-Sieg ein. „Man hat der Mannschaft von Beginn an angemerkt, dass sie die schlechte Leistung von Mannheim korrigieren wollte. Mit dem Auftreten war ich sehr zufrieden. Wir haben immer versucht, Fußball zu spielen und haben fast alle zweiten Bälle gewonnen“, lobte Trainer Peter Rubeck sein Team. Dabei hatte Winterneuzugang Charlie Rugg einen Traumeinstand im Moselstadion. Der erste US-Amerikaner im SVE-Trikot ebnete mit zwei Toren den Weg zum Sieg.

Im Trierer Moselstadion hatten beide Mannschaften etwas gut zu machen, denn beide Teams verloren ihre Auftaktspiele. Beim SVE begann Winterneuzugang Charlie in der Sturmspitze anstelle des gelb-gesperrten Benedikt Koep. Auch Dennis Gerlinger fand den Weg zurück in die Startelf. Er lief auf der gewohnten linken Mittelfeldseite auf. Die Aufstellung des saarländischen Gastes glich einem Ausrufezeichen. Trainer Jens Kiefer begann, wie schon bei der 0:4-Auftaktniederlage gegen die TSG Hoffenheim II, mit einer offensiven Dreierkette in der Abwehr.

Bei bestem Fußballwetter erwischte die Eintracht den etwas besseren Start und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Besonders über die Außen waren die Hausherren aktiv. In der achten Minute köpfte Patrick Lienhard nach einem Eckball von Christian Telch knapp neben den rechten Pfosten. Die nächste gute Gelegenheit hatte Christopher Spang nach einem Distanzschuss (24.). Bis zur Halbzeit passierte anschließend nicht mehr viel. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte der SVE spürbar das Tempo. Zunächst versuchte sich Christian Telch mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 18 Metern (48.). In der 54. Minute wurde die deutliche Leistungssteigerung der Eintracht mit einem Tor belohnt. Michael Dingels war mit aufgerückt und brachte von der rechten Seite eine scharfe Flanke rein. In der Mitte stand Winterneuzugang Charlie Rugg goldrichtig und schob zur verdienten 1:0-Führung ein. Nach einer kurzen Drangperiode des FCH mit einer vielversprechenden Kopfballchance von Kai Hesse (68.) legte die Eintracht nach. Christoph Anton absolvierte auf der linken Außenbahn einen tollen Sololauf hin und flankte auf Charlie Rugg, der zum 2:0 einnickte (69.). Ein Traumeinstand für den US-Amerikaner, der um ein Haar in der 78. und 82 Minute sogar noch sein drittes Tor erzielt hätte. Nur der Pfosten und FCH-Torhüter David Buchholz standen im Weg. „Er hat ein gutes Spiel gemacht, und wir werden noch viel Spaß an ihm haben. Er hat in den vergangenen Wochen hart an sich gearbeitet und er ist erst bei 60 Prozent“, lobte Rubeck. Mit dem Schlusspfiff erzielte der eingewechselte Daniel Hammel das 3:0 (93.).

Besonders mit der Einstellung seiner Elf zeigte sich Peter Rubeck angetan. „Die Art und Weise, wie die Mannschaft nach der Enttäuschung heute wieder aufgetreten ist, war überragend. Da muss ich den Hut vor ziehen.“ Am kommenden Spieltag trifft Eintracht Trier am Samstag um 14 Uhr auswärts auf die Spvgg. Neckarelz.

Statistik:

Eintracht Trier: Keilmann – Riedel, Dingels, Buchner, Müller – Gerlinger (67.Garnier), Telch, Spang, Anton (84. Hollmann) – Lienhard – Rugg (89. Hammel)

FC 08 Homburg: Buchholz – Eichmann (65.Amri), Fischer, Noll,  – Gallego (77. Steimetz), Gaiser, Kilian, Stegerer – Kröner, Cecen – Hesse

Tore: 1:0 (54.) und 2:0 (69.) Rugg, 3:0 (93.) Hammel

Besondere Vorkommnisse: gelb-rote Karte gegen Chadli Amri (92.)

Schiedsrichter: Julius Martenstein

Zuschauer: 2456

// Danke an Alexander Heinen, dem Koordinator für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Eintracht Trier

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