Jugend – was geht?! – Pädagogik-Team der Uni Trier fragt junge Menschen, was sie bewegt

Derzeit arbeiten Experten am 2. Kinder- und Jugendbericht für Rheinland-Pfalz, darunter Wissenschaftlerinnen der Universität Trier. Dieser soll die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen darstellen und der Politik Grundlagen zur Weiterentwicklung liefern.

Im Mittelpunkt des zweiten Berichts für 2014 steht die „Lebensphase Jugend“ und damit auch die Jugendarbeit. Erstmals werden Jugendliche selbst zu ihren Einschätzungen, Wünschen und Bedürfnissen befragt. Dazu bietet das Team der Universität Trier um Dr. Magdalena Joos am 22. und 23. Juni in Kyllburg einen Workshop für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren an.

Die Erziehungswissenschaftlerinnen wollen von den jungen Menschen aus der Region erfahren, welche Themen sie bewegen. Sie sollen miteinander diskutieren und selbstorganisiert in Zukunftswerkstätten Vorstellungen über ihr Leben und ihre Zukunft äußern. „Wie sehen und bewerten Kinder und Jugendliche die Angebotsstruktur, die Freizeitmöglichkeiten, die Bildungsangebote, die Jugendarbeit und die jugendkulturellen Angebote in ihren Sozialräumen? Welches sind aus ihrer Sicht überhaupt relevante Themen, Anliegen und Angebote? Welche Wünsche und Bedürfnisse haben sie? Diese Fragen interessieren uns und darauf erhoffen wir uns von den Teilnehmern des Workshops Anstöße und Anregungen“, erklärt Magdalena Joos, die mit ihren Mitarbeiterinnen bereits am ersten Kinder- und Jugendbericht mitgearbeitet hat.

An dem Workshop im Bildungs- und Freizeitzentrum Stiftsberg in Kyllburg in der Eifel können rund 65 Jugendliche teilnehmen. Die Kosten für Verpflegung, Fahrt, Materialien und das Freizeitprogramm übernimmt der Veranstalter vollständig. Dazu ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich, die online zu finden ist unter: www.kinder-und-jugendbericht-rlp.de/jugendworkshop.

 

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