5vier Bike: Natur pur auf dem Kylltalradweg

5vier.de stellt euch die Radtour von Erdorf nach Trier vor

5vier.de erobert die Welt des Zweirades. Heute: Eine tolle Tour für alle Naturliebhaber – von Erdorf bis Trier.

Foto: Lars Eggers

Foto: Lars Eggers

Die Sonne hat endlich den Himmel erobert – und wie es aussieht wird sie auch noch eine Weile bleiben. Das treibt natürlich alle fahrradbegeisterten Trierer auf die Straßen und Radwege der Region. Das gilt auch für die 5vier Bike Experten, die sich wieder einmal umgesehen haben, um die schönsten und interessantesten Fahrradtouren zu finden. Heute führt uns die Radellust ins Kylltal – und auf einen der schönsten Radwege der Region.

Fakten

Start und Zielpunkt: Für die Tour muss man seinen Drahtesel in den Zug bemühen – aber keine Angst, die Fahrt ist nur sehr kurz. Startpunkt ist der Bahnhof Bitburg Erdorf. Von dort aus geht es dann Richtung Süden zurück nach Trier.

Länge: 49 Kilometer. Mit knapp fünfzig Kilometer Streckenlänge ist die Kylltaltour auch für ungeübte Fahrer problemlos zu bewältigen. Der gut ausgebaute, größtenteils asphaltierte Weg macht die Fahrt zum reinen Vergnügen und Profifahrer schaffen die Strecke bei guten Wetter- und Windverhältnissen in unter zwei Stunden – fährt man gemütlich kann man zwischen vier und sechs Stunden rechnen.

Streckenverlauf

Der Kylltalradweg beginnt direkt am Bahnhof Erdorf und ist durchweg gut ausgeschildert. Die Richtung, die wir einschlagen ist Richtung Speicher, einem kleinen, etwas verschlafenen Örtchen, das schon seit Römerzeiten für seine Töpfertradition berühmt ist. Wer möchte kann hier (etwa sieben Kilometer hinter dem Bahnhof in Erdorf) die erste Pause einlegen.

Foto: Lars Eggers

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Weiter geht es dann durch das größtenteils naturbelassene Kylltal, das die Radler mit Blicken auf einen verträumten Fluss und wunderschöne Natur erfreut. Je weiter man sich nach Süden bewegt, umso urtümlicher wird die Landschaft – moosbewachsene Buntsandsteinfelsen und endlos grüne Wälder lassen Bilder aus Märchen und Tolkiens Auenland aufkommen. Praktisch nach jeder Biegung bietet die Kyll ein neues kleines Naturschauspiel – Vogelbeobachter und Radler, die einfach mal dem Alltagsstress entfliehen wollen, kommen hier voll auf ihre Kosten.

Eine großartige Pausengelegenheit ist nach einer Strecke von 30 Kilometer zu finden – und zwar in Kordel. Hier lohnt es sich das Rad abzustellen und die 1100 Jahre alten Mauern der Burg Ramstein und das angrenzende Butzerbachtal ein wenig zu Fuß zu erforschen.

Die letzten 19 Kilometer bewegen sich dann schon wieder deutlich auf Trier zu. Etwa fünf Kilometer hinter Kordel trifft die Kyll in Ehrang auf die Mosel und der Kylltalradweg trifft den Moselradweg. Dieser führt dann an der guten alten Mosel durch Ehrang und Pfalzel zurück nach Trier. Hier kann man sich dann eine Brücke aussuchen, um wieder in die Innenstadt zurückzukehren und den Tag in einem Café oder Restaurant ausklingen zu lassen.

Rückenwind und wenig Höhenunterschied

Foto: Lars Eggers

Foto: Lars Eggers

Ein großer Vorteil für diese Tour ist, dass man bei den derzeit vorherrschenden Nordostwinden praktisch die ganze Zeit Rückenwind hat. Dazu kommen ein leichter Höhenunterschied zwischen Erdorf (230m über NN) und Trier (126m über NN) und sehr wenige Steigungen, die das Fahren sowohl für Freizeitradler, wie auch für Sportler zu einer sehr angenehmen Fahrt machen können. Ein Blick auf das Wetter sollte man trotzdem haben, denn auf weiten Strecken ist man auf dem Kylltalradweg eventuellen Schauern schutzlos ausgeliefert.

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