Nachrichten: Gefährdung des Schiffsverkehrs auf der Saar / Zeugen gesucht

Am Sonntag, 18. November, wurde in den frühen Morgenstunden, gegen 05:00 Uhr, die Polizeiinspektion Saarburg von einem aufmerksamen Spaziergänger darüber in Kenntnis gesetzt, dass das an der Uferpromenade vor der Stadt Saarburg festgemachte Fahrgastschiff „Saarstern“ teilweise aus seiner Vertäuung gelöst worden sei.

An Ort und Stelle wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Saarburg und der Wasserschutzpolizei-Station Trier festgestellt, dass vier von insgesamt sechs Festmachetaue gelöst worden waren. Lediglich die letzten zwei, am Heck des Fahrgastschiffes befindlichen Festmacher, hatten noch eine Verbindung zum Land.

Das Schiff hatte sich zum Zeitpunkt der Feststellung mit dem Bug bereits vom Ufer weg, in Richtung der Flußmitte entfernt und stellte somit ein bedrohliches Hindernis für die weitere Schifffahrt dar.

Es handelte sich lediglich um einen glücklichen Umstand, dass es zu keiner Kollision kam.

Das Lösen der Vertäuung von Schiffen erfolgte an dieser Stelle bereits zum wiederholten Male und stellt, entgegen der landläufigen Meinung, es handele sich um einen „dumme Jugenstreich“, eine Straftat dar, die als solche verfolgt wird.

Sollten Zeugen in der fraglichen Zeit am Sonntag, zwischen 00:00 und 05:00 Uhr in der Nähe der Anlagestelle „Im Staden“ etwas Verdächtiges festgestellt haben, was auf das Lösen der Vertäuung hindeutet, können die Beobachtungen zu dem Sachverhalt der Wasserschutzpolizei Trier unter der Telefon-Nr.: 0651-93819-0 oder per E-Mail: wspstation.trier@polizei.rlp.de mitgeteilt werden.

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