Verleihung des Robert-Schuman-Preises am 29. November in Saarbrücken

Die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz verleiht am Freitag, 29. November, 19 Uhr, in der Stadtgalerie den Robert Schuman-Kunstpreis und eröffnet die Wettbewerbsausstellung. Bis 12. Januar 2014 sind die Werke der 16 beteiligten Künstler aus den QuattroPole-Städten zu sehen.

Der Saarbrücker Künstler Mert Akbal (Video, Malerei) baut seine raumbezogene Installation in der Johanneskirche auf.

In der Stadtgalerie sind weitere Saarbrücker Beiträge von Leslie Huppert (Multimedia und Malerei), Armin Rohr (Malerei) sowie das Projekt „Sounds like Paint“ von Volker Sieben (Malerei) gemeinsam mit Martin Schmidt und Christof Thewes (Musik) zu sehen. Auch die Werke der Luxemburger Claire Barthelemy (Fotografie), Jeff Desom (Video), Misch Feinen (Fotografie, Skulptur) und Christian Frantzen (Malerei) werden in der Stadtgalerie ausgestellt. Aus Trier sind Sebastian Böhm (Malerei), Florian Luxenburger (Fotografie), Judith Spang (Installation) und Laurent Steinmayer (Graffiti) sowie aus Metz Lingjie Wang & Jingfang Hao (Video, Fotografie, Installation) in der Stadtgalerie vertreten.

In der K4 galerie zeigen die Metzer Künstler Guillaume Barborini (multimediale Installation), Anne-Sophie Trindade (Grafik, Installation) und Elodie Lanotte (Performance, Fotografie) ihre Werke.

Die Saarbrücker Kunsthistorikerin Dr. Ingeborg Besch hat den Kunstpreis kuratiert: „Die im Wettbewerb gezeigten Arbeiten bewegen sich durch alle Gattungen. Diese gute Mischung spiegelt die Tendenzen der aktuellen Kunst wider. Zugleich werden ganz im Sinne des Preises wahrhaftig Grenzen überschritten, indem die verwendeten Medien ineinander übergehen und überraschende Verbindungen eingehen.“

1991 hatten die QuattroPole-Städte beschlossen, ihren Preis für zeitgenössische Kunst im Namen von Robert Schuman, französischer Politiker mit lothringisch-luxemburgischen Wurzeln, auszuloben. Seitdem wird die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung alle zwei Jahre in einer der vier Städte vergeben. Künstler werden von den Kuratoren aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier ernannt. Jede Stadt schickt vier Künstler ins Rennen. Den Preis vergibt eine Jury, besetzt mit jeweils zwei Mitgliedern aus jeder Stadt, die der für die Auswahl zuständigen Kurator vorschlägt. Weitere Informationen im Internet: www.quattropole.org.

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