Freizeit: Eine Ausstellung lenkt den Blick auf Usbekistan

Durch Ereignisse wie den Krieg in Afghanistan rückt auch dessen nördlicher Nachbar Usbekistan verstärkt in die Schlagzeilen der Weltpolitik. Gleichwohl ist das Land in Deutschland noch immer ein Randthema.

Um diesen „unbekannten Nachbarn“ zwischen Europa und Asien besser kennenzulernen, soll mit einer Ausstellung in der Universitätsbibliothek Trier ein erster Blick auf das „Land der Usbeken“ ermöglicht werden. Unter dem Titel „`Wo Mond und Sterne einander begegnen‘: Von der Seidenstraße ins heutige Usbekistan“ sind dort vom 17. Januar bis zum 30. März Fotos, Kunstobjekte und Literatur aus und über Usbekistan zu sehen.

Gezeigt werden Ansichten von Städten, die einst bedeutende Zentren an der Großen Seidenstraße waren und heute als Weltkulturerbe anerkannt sind, Bilder von Menschen – mehr als 100 verschiedene Ethnien oft mit unterschiedlichen Traditionen und Lebensformen –, zahlreiche informative Druckschriften über „Land und Leute“ sowie ausgewählte Beispiele der angewandten Kunst – gemalt, geschnitzt, gewebt, geknüpft oder glasiert.

Ausgewählt und für die Ausstellung zur Verfügung gestellt wurden die gerade für Usbekistan typischen Exponate von Prof. Dr. Klaus Pander. Seit 1961 hat er diese Region, die bis 1991 als sozialistische Sowjetrepublik zur Sowjetunion gehörte, teils als wissenschaftlicher Leiter von Studienreisen, teils auf Einladung der usbekischen Regierung immer wieder besucht.

Begleitend zur Schau erscheint eine farbig bebilderte Broschüre, die in der Ausstellung kostenlos erhältlich sein wird. Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, 17. Januar, um 18.15 Uhr wird Prof. Pander einen kurzen Einführungsvortrag halten. Der Botschafter der Republik Usbekistan wird ein Grußwort sprechen.

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