Campus: Soziale Netzwerke „begreifen“ – Prima Bilanz auf der CeBIT

Die neue Softwareversion des innovativen VennMaker überzeugt die Kunden

Auch in diesem Jahr präsentierte sich der Exzellenzcluster der Universitäten Trier und Mainz auf der CeBIT in Hannover mit dem VennMaker, einem innovativen Softwaretool zur Darstellung und Analyse sozialer Netzwerke.

Der Exzellenzcluster der Universitäten Trier und Mainz präsentierte die Software VennMaker mit Erfolg auf der CeBIT in Hannover. Foto: Uni Trier

Die CeBIT bietet jedes Jahr eine gute Möglichkeit, den Elfenbeinturm der Wissenschaft zu verlassen und Gespräche mit Praktikern aus der Wirtschaft, dem Beratungssektor oder dem Finanzsektor zu führen und neue Ideen zu sammeln. Projektkoordinator Michael Kronenwett sieht die CeBIT 2011 als vollen Erfolg. Die Software VennMaker wurde stark nachgefragt und zahlreiche Fachgespräche mit Vertretern aus der Wissenschaft, Wirtschaft und dem Finanzsektor stellten erste Schritte auf dem Weg zu künftigen Kooperationen dar.

VennMaker ist die erste Software, die qualitative und quantitative Aspekte sozialer Netzwerke gemeinsam erhebt und auswertbar macht. Erstmalig wurde nun die neue und erweiterte Version 1.1. der Öffentlichkeit präsentiert. Viele Fachbesucher der CeBIT nutzten die Chance, um vor Ort mit dem Team über eine Zusammenarbeit zu sprechen und zu den ersten zu gehören, die eine Lizenz für den VennMaker mit nach Hause nehmen. Neben den bewährten Vorzügen der gemeinsamen Visualisierung von Netzwerken am Bildschirm gibt VennMaker 1.1 dem Nutzer nun zahlreiche einfach zu bedienende Möglichkeiten zur Anpassung der Software an unterschiedlichste Fragestellungen aus dem Beratungs- und Wissenschaftskontext. VennMaker lässt sich noch stärker auf individuelle Fragestellungen anpassen, die Konfigurationsmöglichkeiten für die Erhebung sozialer Netzwerke wurden ausgebaut. Diese Neuerung und Verbesserung entsprach den Wünschen, die in Gesprächen mit Anwendern evaluiert wurden.

Trotz der Erweiterung der Anwendungs- und Darstellungsmöglichkeiten von sozialen Netzwerken ist die Bedienung im Vergleich zur vorherigen Version noch nutzerfreundlicher und intuitiver. So erhoffen sich die Forscher, die Datenqualität bei computergestützten Befragungen weiter erhöhen zu können, wenn der Anwender auf einfache Art Daten eingeben kann, und dabei „vergisst“, dass er an einem Computer arbeitet.

Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es eine Kooperation zwischen der Universität Trier (Prof. Schönhuth) und der FH Kaiserslautern (Prof. Brill). Die FH Kaiserslautern steuert den Trierern hierbei eine spezielle Version des VennMaker bei, die auf dem Microsoft Surface Tisch läuft. Hier können ein oder mehrere Anwender gleichzeitig Netzwerkdaten über eine Multitouchoberfläche eingeben und analysieren. Weitere Informationen zum Produkt, dem Entwicklerteam und Anwendungen unter www.vennmaker.com.

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