Delfine gewinnen in Köln

Erstes Spiel, erster Sieg für die Dolphins

Auch wenn es unseren Gladiatoren im letzten  Spiel in Köln nicht gelungen ist einen Sieg mit nachhause zu bringen, waren unsere Delfine durchaus dazu in der Lage. Die Dolphins bringen einen Vorsprung mit. Und zwar einen dicken.

Trier/Köln. Gelungene Saisonpremiere für die DONECK Dolphins Trier in der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga. In der Sporthalle am Bergischen Ring in Köln gab es am Samstagnachmittag  einen 81:61 Erfolg für die Mannen von Spielertrainer Dirk Passiwan. Die neuformierte Mannschaft von der Mosel zeigte dabei, dass  sie Potenzial, aber auch noch einiges an Arbeit vor sich hat.

Sieben Neue im Kader der Dolphins. Dass nach nur vier Wochen Vorbereitung nicht alles zusammenlaufen kann, war auch Spielertrainer Dirk Passiwan nach dem Spiel in Köln klar: „Natürlich gibt es noch kleine Abstimmungsprobleme, aber wir haben heute einige gute Ansätze im Spiel gehabt, auf denen wir in den nächsten Tagen und Wochen aufbauen können.“

Die Dolphins fanden besser in das Spiel. Vor allem Dirk Passiwan gelang in den ersten zehn Minuten alles. 17 seiner insgesamt 35 Punkten erzielte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft in Viertel 1. Da auch die Defensive gut arbeitete konnte man mit einem 12-Punkte-Vorsprung (22:10) in die erste Viertelpause gehen.

Diese Pause tat den Trierern jedoch nicht gut. Das Team der Kölner, die sich vor dem Spiel mit der deutschen Europameisterin Mareike Miller verstärkt haben, kam besser ins Spiel. Über Miller und den starken Center Ramo Rekanovic  kamen die Kölner auf sechs Punkte an die Dolphins ran. Passiwan reagierte mit einer Auszeit, in der es auf Seiten der Trierer laut wurde. Mehr Konzentration und bessere Abwehrleistung wurde gefordert. Die Mannschaft aus der ältesten Stadt Deutschlands reagierte. Bis zur Halbzeit (38:30) konnte man sich wieder fangen und besser ins Spiel finden.

Halbzeit zwei ist schnell zusammengefasst. Die DONECK Dolphins Trier spielten nun souveräner, kamen besser in die Systeme  und verteidigten aggressiv. Auch der neue Center der Dolphins, Mattijs Bellers, kam nun ins Rollen. Hatten seine Schüsse in den ersten 20 Minuten nur selten den Weg durch den Ring gefunden, konnte der holländische Nationalspieler nun zeigen, warum man ihn geholt hat. Mit insgesamt 17 Punkten war Bellers bester Scorer hinter Passiwan.  „Es war eine gute Teamleistung heute“, bilanzierte Topscorer Dirk Passiwan, „jetzt heißt es, in der nächsten Woche gegen Frankfurt (Sonntag, 11.10., 13 Uhr, Arena Trier) die Leistung noch weiter zu steigern.“

 

Statistik:

Dolphins: Faal (n.e.), Koltes (n.e.), Ferguson (3), Gray (4), Ciaplinskas (6), de Jong (4), Dadzite (6), Passiwan (35), Bellers (17), Finger (4), Ewertz (2)

Beste Schützen auf Seiten der Kölner: Rekanovic (20) und Miller (7)

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