Dolphins weiterhin unter den Top 3

Souverän dominieren die Trierer in Zwickau

Dirk Passiwan und seine als „Passiwahnsinn“ bezeichnete Spielweise hielt mit 47 Punkten, 17 Rebounds und 9 Assists das Spiel geradezu in seinen Händen. Das angekündigte Ziel, die BSC Rollers Zwickau zu dominieren, erreichten die Dolphins Trier mit einem 85:65.

Trier / Zwickau. Nach der wohl stärksten ersten Hälfte in dieser Saison und dank einer tollen Teamleistung konnten die DONECK Dolphins Trier am Sonntagmittag im sächsischen Zwickau den dritten Sieg im vierten Spiel der Saison einfahren und bleiben damit erster Verfolger des noch ungeschlagenen Spitzenduos aus Elxleben und Lahn-Dill.

„Wir haben schon lange nicht mehr hier gewonnen“, sagte Triers Trainer Dirk Passiwan voller Freude nach dem Spiel gegen die BSC Rollers aus Zwickau. „Wir haben hier die beste erste Halbzeit in dieser Saison gespielt. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Dies galt vor allem für die Defensivarbeit. Zwickaus treffsichere Center Pohlmann und Skuca wurden immer wieder geschickt aus der Zone gehalten und musste auf Mitteldistanzschüsse zurückgreifen. Allerdings fand nur jeder dritte Ball den Weg in den Trierer Korb. Zu wenig, um einem gut aufgelegtem Gast von der Mosel Paroli bieten zu können. „Wir haben es immer wieder geschafft, gegnerische Spieler geschickt aus der Verteidigung zu nehmen, so dass wir eine Überzahlsituation schaffen und diese oft mit einfachen Korblegern abschließen konnten.“

Doch nicht nur defensiv waren die DONECK Dolphins Trier gut aufgelegt. Dirk Passiwan, dessen Spielweise von der Fachzeitschrift „Rollt“ zurzeit als Passiwahnsinn bezeichnet wird, hatte mal wieder einen glänzenden Tag erwischt. Der Topscorer der Trierer war kaum unter Kontrolle zu halten und schrammte mit 47 Punkten, 17 Rebounds und 9 Assists nur knapp am Tripple-Double vorbei. Zwar schoss der deutsche Nationalspieler bei sieben Versuchen von jenseits der Dreierlinie nur Fahrkarten, doch fanden knapp 65% seiner Würfe aus dem Feld das Ziel. Doch auch der niederländische Nationalspieler Mattijs Bellers fand dieses Mal besser ins Spiel. Mit insgesamt 22 Punkten konnte der Nationalspieler für eine Entlastung seines Spielertrainers sorgen. „Wir haben heute eine insgesamt gute Teamleistung abgeliefert“, bilanzierte der Topscorer der Dolphins, fand allerdings auch kritische Worte, „Es ist schade, dass wir die Leistung aus der ersten Halbzeit nicht über 40 Minuten zeigen konnten. Ich sehe Zwickau als einen großen Konkurrent, der uns im Blick auf einen guten Mittelfeldplatz oder vielleicht ein bisschen höher gefährlich werden kann. 24 Punkte Differenz sind sicherlich gut, im Blick auf einen möglichen direkten Vergleich hätten es aber gerne ein paar mehr sein können. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, auch wenn man bedenkt, dass uns mit Diana Dadzite eine Spielerin im Team fehlt, die unser Spiel lenken kann und selber punkten kann.“

In der kommenden Woche empfangen die DONECK Dolphins dann die BG Baskets aus Hamburg. Eine Mannschaft, die in dieser Saison noch nicht richtig in Tritt gekommen, allerdings zu den Top 3 der Liga zu rechnen ist.

// Danke an Bastian Lütge, dem Pressesprecher der DONECK Dolphins Trier

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