Dritter gegen Vierter – Spitzenspiel bei den Immovesta Dolphins

Drei Siege in Folge brachten den Rollstuhlbasketball-Bundesligisten Immovesta Dolphins Trier auf Platz 4 der Tabelle und damit auf einen Play-Off-Platz. Am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Wolfsberg) kommt mit dem ASV Bonn der direkte Tabellennachbar von Platz 3 zum Spitzenspiel nach Trier.

Janet McLachlan wird - wie hier gegen Frankfurt - auch gegen Bonn punkten wollen (Foto: Immovesta Dolphins).

Leicht werden die Aufgaben für die Dolphins bis zur kurzen Weihnachtspause nicht: Nach dem Aufeinandertreffen in heimischer Halle am kommenden Samstag mit dem letztjährigen Ligadritten ASV Bonn wartet eine Woche später kein Geringerer als die zur Zeit absolute Nr. 1 unter den Vereinen weltweit auf die Trierer, wenn man beim Weltpokalsieger, Champions-League-Gewinner, Deutschen Meister und Pokalsieger in Wetzlar, dem RSV Lahn-Dill, zum Abschluss der Hinrunde antreten muss, bevor dann eine Woche später noch das erste Rückrundenspiel beim wie die Trierer ambitionierten RBC Köln 99ers ansteht. Zunächst jedoch gilt die Konzentration dem ASV Bonn.

In der vergangenen Spielzeit erreichte die Mannschaft von Trainer Martin Otto trotz zahlreicher Verletzungsmiseren einmal mehr die Play-Offs. Um den Kader für diese Saison breiter aufgestellt zu wissen, verpflichtete der dreifache Meister die zwei niederländischen Auswahlspieler Mustafa Korkmaz und Bert Freriks von Absteiger RSC Osnabrück. Mit Erfolg: Sowohl Routinier Freriks als auch der agile Playmaker Korkmaz punkteten im bisherigen Saisonverlauf im Schnitt zweistellig.

Dies trifft ebenso auf das starke Bonner Centerduo, die Nationalspieler Thomas Becker und Adam Lancia zu. Insbesondere der kanadische Weltklassemann Lancia bildete für Bonn in der Vergangenheit oft den Dreh- und Angelpunkt. Nationalspieler Björn Lohmann oder Vize-Weltmeisterin Edina Müller bilden weitere Ecksteine im hervorragend besetzten Kader der Rheinländer.

Bangemachen gilt nicht, heißt es im Lager der Immovesta Dolphins, wenngleich man sich der Schwere der Partie bewusst ist. „Wir sind im Moment voll im Soll, wenngleich mich die zwar knappe Niederlage im ersten Heimspiel der Saison gegen München immer noch wurmt, sonst würden wir noch besser vor den schweren Aufgaben dastehen“, konstatiert Dirk Passiwan, der auf den kompletten Kader zugreifen kann. „Und was bei uns mit der Unterstützung unserer tollen Fans möglich ist, bewiesen gerade die letzten beiden Spiele“, hofft der Trierer Spielertrainer auch weiterhin auf die wertvolle Unterstützung seiner Dolphins-Fans, die das Team als wertvoller sechster Mann glänzend unterstützen.

Immovesta Dolphins Trier (Aufgebot): Ewertz, Feser, Klein, Koltes, McLachlan, Mooketsi, Mtatase, Müller, Passiwan, Robinson und Schmitz

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