Eintracht Trier: Aufbruchstimmung nach Hoffenheim-Niederlage

Bemühte Trierer scheitern an Kraichgauern - Fokus richtet sich nun auf Heimspiel gegen Baunatal und Pokalspiel gegen Koblenz

Von Janik Krause

Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Jens Kiefer verlor die Eintracht gegen den zweiten Anzug der Hoffenheimer TSG 1899 mit 0:1. Die sechste Niederlage der laufenden Saison. Nach der Begegnung stand heute eine Trainingseinheit an. Trotz der Enttäuschung, ist die Stimmung in der Mannschaft gut. Der Fokus richtet sich nun auf das kommende Heimspiel am Samstag gegen Baunatal. 

Erstes Training neuer Coach bei Eintracht Trier

Die Mannschaft fand sich am heutigen Morgen um 10 Uhr zum Training am Moselstadion ein. Für die Spieler, die gestern zum Einsatz kamen, gab es ein lockeres Auslaufen, der Rest des SVE-Kaders absolvierte eine Trainingseinheit. Kapitän „Fou“ Brighache, der gegen Hoffenheim II aufgrund von Wadenproblemen nicht zum Einsatz kam, fehlte derweil noch. Defensivspezialist Steven Kröner sagte zur gestrigen Partie: „Klar sind wir etwas enttäuscht. Hoffenheim hat offensiv nicht so viel für das Spiel getan und eine der wenigen Chancen gleich genutzt. Die Stimmung in der Mannschaft ist aber gut, vor allem nach unserem starken letzten Heimspielsieg gegen Worms.“

Beim Spiel im Kraichgau schien es den Moselkickern zu Beginn noch zu gelingen, die zuletzt gute Form aus der Begegnung gegen Wormatia mitzunehmen. Die Kiefer-Schützlinge hatten sich viel vorgenommen und fanden zunächst besser in das Match. Deshalb gehörte die Anfangsphase zunächst den Gästen aus Trier. Einsatzbereitschaft und Wille stimmten, wie Chefcoach Kiefer nach der Partie bemerkte: „Die Jungs haben sich voll rein gehangen. Das war alles absolut okay.“ Seiner Meinung nach lag das Problem an „viel zu vielen technischen Fehlern. Das hat letztlich das Spiel genauso entschieden, wie unsere schwache Chancenauswertung.“, resümierte er die Partie.

Gegen Baunatal wieder mehr „Mut zum Spiel nach vorne haben“

Eintracht Trier - Wormatia WormsDie Gastgeber aus Hoffenheim fanden nach 20 Minuten besser in ihren Rhythmus und hatten bis zur Pause mehr vom Spiel. In dieser Phase fiel auch der Führungstreffer nicht ganz unverdient für die Kraichgauer. Schwung für den SVE brachte erst die Einwechslung von Wirbelwind Kushtrim Lushtaku nach 64 Minuten wieder. In der Schlussphase gab es dann fast nur noch Einbahnstraßenfußball auf das TSG-Tor von Marvin Schwäbe zu sehen. Am auffälligsten sollte jedoch ein Schuss an den Außenpfosten von Alon Abelski bleiben. Die Moselelf und ihr Trainer richten nun ihren Fokus bereits auf die kommende Partie gegen Baunatal: „Natürlich sind wir enttäuscht, nach dem Rückstand wollten wir unbedingt noch einmal zurück in das Spiel finden. Zu Chancen kamen wir dann aber erst gegen Ende wieder. Aber wie das nun mal im Fußball so ist, richtet sich unser Fokus nun auf die nächste Aufgabe und da wollen wir unbedingt wieder gewinnen“, blickte Lars Bender – der erneut auf der Rechtsverteidigerposition startete – nach vorne.

In die selbe Kerbe schlägt auch sein Übungsleiter, der erneut auf die Unterstützung von den Rängen hofft: „Wir wollen an unsere gute Vorstellung vom 3:0 am vorigen Freitag gegen Worms anknüpfen, zuhause Gas geben und auch den Mut zum Risiko im Spiel nach vorne haben. Die Unterstützung von den Rängen gegen Worms hat der Mannschaft und mir gut gefallen. Wir wollen den Leuten wieder einsatzfreudigen Fußball bieten (…)“, sagte der nun knapp eine Woche im Amt weilende 39-Jährige auf der Internetseite des SVE.

Erfolgserlebnis soll Rückenwind für Koblenz bringen

Eine weitere richtungsweisende Aufgabe für die Kicker hält dann der kommende Mittwoch bereit. Im Viertelfinale des Bitburger-Rheinlandpokals geht es gegen die TuS aus Koblenz. Als Eintracht Trier zuletzt vor zwei Wochen in der Liga auf die Mannschaft vom Deutschen Eck traf, stand Kiefer noch nicht an der Seitenlinie. Mit 0:1 verlor man am Oberwerth. Für ihn ist wichtig, sich „positiv auf auf das Viertelfinale im Bitburger-Rheinlandpokal am kommenden Mittwoch in Koblenz einzustimmen“, wie er betont. Mit einem engagierten Auftritt und einem Sieg gegen Baunatal, sollen die Weichen für ein Weiterkommen gestellt werden.

Die weiteren Begegnungen vom 25. Spieltag

Dienstag, 19 Uhr:

  • SSV Ulm 1846 Fußball – SC Freiburg II 1:3
  • SG Sonnenhof Großaspach – FC 08 Homburg 5:1
  • 1. FSV Mainz 05 II – Kickers Offenbach 0:0
  • KSV Baunatal – SpVgg Neckarelz 3:0

Ausstehende Begegnungen am Mittwoch, 19 Uhr:

  • Waldhof Mannheim – Hessen Kassel
  • TuS Koblenz – SC Pfullendorf
  • Wormatia Worms – 1. FC Kaiserslautern II

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