Spitzenspiel im Moselstadion

Trier trifft auf Homburg

Am Samstagnachmittag (14 Uhr) dürfen sich alle Eintracht-Anhänger nochmal auf ein echtes Top-Spiel freuen. Mit dem FC 08 Homburg ist der frischgebackene Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar im Moselstadion zu Gast. Auch wenn die Gäste aus dem Saarland als Favoriten in die Partie gehen, wird der SVE sich nicht verstecken und voll dagegenhalten.

Eintracht Trier hofft außerdem auf eine tolle Kulisse

31 Spiele, 28 Siege, ein Unentschieden und nur zwei Niederlagen – Zahlen purer Dominanz. Der FC 08 Homburg ist in dieser Saison durch die Oberliga marschiert und hat dabei kaum einer Mannschaft eine Chance gelassen. „Ich kann nur aufrichtig zum Meistertitel gratulieren. Auch wenn man eine solche spielerische Qualität im Kader hat wie der FCH, ist es keinesfalls selbstverständlich das so durchzuziehen. Dafür haben sie meinen absoluten Respekt“, verrät Eintracht-Coach Daniel Paulus vor dem Top-Duell des 32. Spieltags. Neben den beiden Ex-Eintrachtlern Christian Telch und Patrick Lienhard verfügt das Team von Cheftrainer Jürgen Luginger unter anderem mit Sven Sökler, Konstantinos Neofytos und Oberliga-Top-Torjäger Patrick Dulleck über geballte Regionalliga-Erfahrung. Die Qualität der Grün-Weißen bekam Eintracht Trier trotz starker Leistung auch im
Hinspiel zu spüren: Obwohl die Moselstädter dem FCH über weite Strecken bravourös Paroli boten, setzte sich der Favorit am Ende mit 3:1 durch.

Eintracht Trier will tolles Fußballspiel bieten

Die Tugenden, die den SVE beim Gastspiel in Homburg stark gemacht haben, sollen auf heimischem Geläuf nun auch Punkte bringen, wie Eintracht-Chefcoach Paulus verrät: „Wir wollen unseren Fans ein tolles Fußballspiel bieten und dafür werden wir alles in die Waagschale werfen. Jeder einzelne meiner Spieler muss voll an seine Leistungsgrenze gehen und in allen Bereichen die 100% erreichen.
Das meine ich nicht nur im kämpferischen Sinn, sondern ist auch auf unser Spiel bezogen. Wir müssen mutig agieren, auch ein gewisses Risiko eingehen – dann können wir auch gegen Homburg bestehen!“ Dass die Gäste zumindest nicht unschlagbar sind, zeigte sich am vergangenen Dienstagabend: Beim FV Diefflen musste sich die Luginger-Elf mit 2:0 geschlagen geben.
Eintracht Trier kann nach dem überzeugenden 4:2 in Wiesbach jedenfalls mit dem nötigen Selbstvertrauen ins Spitzenspiel gehen. Einzig die leichten Blessuren von Ömer Kahyaoglu und Tim Garnier bereiten Coach Paulus derzeit noch Sorgen: „Beide haben einen heftigen Pferdekuss abbekommen. Bei Ganni bin ich vorsichtig optimistisch, dass es reicht. Bei Ömer müssen wir kurzfristig schauen.“ Ansonsten kann der SVE mit Ausnahme des verletzten Urgesteins Michael Dingels aber aus dem Vollen schöpfen. Anstoß der Partie im Trierer Moselstadion ist am Samstag um 14 Uhr. (red/jr)

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