Eintracht Trier gegen den 1. FC Saarbrücken

Derby zwischen zwei gleichstarken Mannschaften

Die Analyse der bisherigen 9 Spiele zeigt eindeutig: Trier ist unschlagbar auf fremden Plätzen – Saarbrücken auf dem eigenen Platz. Die Begegnung im Trierer Moselstadion ist nur schwer vorhersagbar, so dass das für Samstag, dem 26. September 2015 um 14.00 Uhr angesetzte Derby mit einem torlosen Remis beendet werden könnte. 5vier.de ist da optimistischer als der Trierer Trainer Peter Rubeck.

Trier. Das Südwest-Derby wird die Fans beider Mannschaften ins Moselstadion ziehen. Die Trierer Polizei ist bereits vorbereitet. Wenn Trier auf Saarbrücken trifft dann ist das ein Magnet, der auch schon mal heiß werden kann.

Das Derby in der vergangenen Saison war schon ein Knaller: während die Eintracht bei der 0:2-Heimspielniederlage vor rund 5000 Zuschauern klar unterlegen war, gelang dem SVE im Rückspiel ein furioser 2:1-Erfolg. Die drei Punkte waren ein deutliches Signal im Abstiegskampf. Für Samstag haben sich die Vorzeichen allerdings geändert. Wie erwartet, tummeln sich die Saarländer wieder in der Spitzengruppe. Doch auch die Eintracht mischt mit und begegnet dem FCS auf Augenhöhe – zumindest mit Blick aufs Punktekonto.
„Trotzdem wird Saarbrücken der klare Favorit sein“, meint Eintracht-Trainer Peter Rubeck. „Sie haben einen Etat, der sechs Mal höher ist als unserer. Dort gibt es nur Vollprofis. Die Voraussetzungen sind komplett anders.“

Peter Rubeck baut auf bodenständige Tugenden, um im Moselstadion einen großen Kampf zu bieten: „Wir spielen mit Herz und Leidenschaft. Das ist entscheidend.“ Auch präsentiert sich seine Mannschaft seit Wochen in einer guten Verfassung. Die makellose Auswärtsserie hielt auch beim Bahlinger SC. Seinem Team bescheinigt er gute Trainingsleistungen. „Es wird immer besser und mittlerweile haben alle verstanden, was ich im Training sehen möchte. Wir arbeiten hart und suchen gleichzeitig eine gute Mischung. Vor und nach dem Training haben wir Spaß. Und während dem Training nur, wenn es angebracht ist.“
Trier erwartet am Samstag ein volles Haus. Im vergangenen Jahr sahen rund 5000 Fans das Derby. Eine ähnliche Kulisse ist am Samstag zu erwarten. Trister Regionalligafußball? Von wegen! „Der Mannschaft muss das Spiel Spaß machen. Sie hat sich diese Ausgangssituation hart erarbeitet“, blickt Peter Rubeck voraus.

Personell wird er gezwungen sein Christoph Anton zu ersetzen. Der Leistungsträger handelte sich im Spiel gegen den Bahlinger SC unglücklich eine gelb-rote Karte ein. Seine Pechserie setzte sich während der Woche fort. Er brach sich die Hand. „Wahrscheinlich bekommt er eine Schiene. Ich hoffe, er kann in drei Spielen wieder dabei sein.“ Wer ihn am Samstag ersetzen wird, gab Rubeck noch nicht preis. „Mehrere Varianten wurden getestet. Da möchte ich mich noch nicht festlegen.“ Unter Woche war zudem Ersatztorhüter Dominik Thömmes angeschlagen und konnte nicht trainieren. Sollte es beim Abschlusstraining am Freitag kein grünes Licht geben, steht Mirko Bitzer bereit. Kapitän und Urgestein Michael Dingels ist pünktlich zum Derby nach abgesessener Sperre wieder einsatzbereit.

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