Eintracht Trier rockt mit 5:0-Sieg gegen den SSV Ulm

"Das ist ein sehr deutliches Ergebnis, hinter dem viel Arbeit steckt."

Eintracht Trier feiert den dritten Punktgewinn innerhalb von einer Woche. Gegen den SSV Ulm 1846 gewannen die Blau-Schwarz-Weißen im heimischen Moselstadion nach einer starken Vorstellung mit 5:0. Dabei profitierten die Gastgeber sowohl von einem frühen Platzverweis gegen die Schwaben, als auch vom Tor-Instinkt des Top-Scorers Muhamed Alawie, der den SVE mit seinen drei Treffern auf die Siegerstraße brachte.

Trier. Die Ausgangsposition vor der Partie war klar: Der SVE brauchte dringend Punkte, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten. Mit dem SSV Ulm 1846 reiste allerdings eine der Überraschungsmannschaften der Saison an die Mosel, der Aufsteiger überwinterte auf einem starken sechsten Rang. Überraschend war deshalb dann auch das Endergebnis im Trierer Moselstadion – allerdings nur zur Freude der Gastgeber. Nach einer starken Vorstellung behielt Eintracht Trier die drei Punkte am Ende in der Heimat und besiegte die Gäste aus Baden-Württemberg mit 5:0. Nur auf einer Position veränderte Eintracht-Chefcoach Oscar Corrochano seine Startelf im Vergleich zum Auswärtssieg unter der Woche in Homburg. Der dortige Siegtorschütze Patrick Lienhard rückte für Neuzugang Antonyos Celik ins Mittelfeldzentrum. Eine Maßnahme, die sich im Verlaufe des Spiels lohnen sollte.

Der SVE begann druckvoll und hatte bereits in der siebten Minute die dicke Chance zur Führung. Jonathan Zinram bekam den Ball in halbrechter Position wunderbar in den Lauf gespielt, sein Abschluss war letztlich aber zu zentral und deshalb eine sichere Beute für Ulm-Keeper Holger Betz. Obwohl der SSV Ulm in der Folge besser in die Partie kam, waren es weiter die Gastgeber, die das Spiel bestimmten. Belohnt wurden die Bemühungen der Moselstädter nach einer guten halben Stunde. Eine Ecke von Christian Telch verlängerte Mittelfeld-Neuzugang Petros Kaminiotis am kurzen Pfosten per Kopf und Muhamed Alawie bugsierte die Kugel im Zentrum ebenfalls per Kopf über die Linie – 1:0 für den SVE (31.)! Noch vor der Pause sollte dann eine erste Vorentscheidung fallen. Ulms Kapitän Florian Krebs vertändelte unter Druck das Leder gegen den Torschützen Muhamed Alawie. Ehe sich dieser jedoch auf den einsamen Weg Richtung Tor machen konnte, brachte Krebs den Angreifer zu Fall. Logische Folge: Platzverweis für Krebs durch Schiedsrichter Christof Günsch (35.). „Wir haben intensiv angefangen und sind verdient in Führung gegangen. Im Nachhinein hatten wir natürlich etwas leichteres Spiel durch die rote Karte für Ulm. Trotzdem hat die Mannschaft das auch wirklich gut gemacht, es ist keine Selbstverständlichkeit dann nicht nachlässig zu werden“, freute sich Eintracht-Coach Oscar Corrochano nach Spielende.

In der Tat lehnte sich das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands auch im zweiten Durchgang keinesfalls zurück. Nach einem Foulspiel von Ulms Torwart-Routinier Holger Betz an Patrick Lienhard erhöhte erneut Muhamed Alawie per Elfmeter auf 2:0 für den SVE. In einer Phase, in der die „Spatzen“ aus Ulm trotz Rückstand und Unterzahl zu zwei guten Gelegenheiten gekommen waren, machte Lienhard dann den Deckel drauf. Innerhalb von drei Minuten erzielte der 24-Jährige zwei tolle Treffer und erhöhte auf 4:0 für seine Mannschaft. Beim ersten Tor überlupfte der Spielmacher Gäste-Torhüter Betz (73.), ehe er den Keeper bei seinem zweiten Treffer geschickt umspielte (75.). Zur Krönung legte Muhamed Alawie nur sechs Minuten später noch seinen drittes Tor und damit den Endstand nach. Robin Garnier hatte gut vorbereitet (81.). „Das ist ein sehr deutliches Ergebnis, hinter dem viel Arbeit steckt. Vor einer Woche haben wir gegen Kaiserslautern hier ein 2:0 noch aus der Hand gegeben. Heute haben wir das Ergebnis sogar noch ausgebaut“, zeigte sich Corrochano voll des Lobes für den Auftritt seiner Mannschaft.

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