Erster Miezen-Cup in Trier

Spielerinnen waren begeistert

Miezen-Cup begeistert Fans uns Spielerinnen gleichermaßen…

Trier. Eine gute Organistation, professionelle Bedingungen und ein internationales Teilnehmerfeld, die Verantwortlichen der Trierer Miezen können sich über eine gelungene Ausrichter-­Premiere freuen. Auf sportlicher Seite konnten dem zweitätig stattfindenden Turnier, eingeteilt in die samstätige Vorrunde und die sonntätige Hauptrunde, vor allem die Erstligateams der SG BBM Bietigheim und der Bad Wildungen Vipers ihren Stempel aufdrücken. Während der FSV Mainz 05 zuvor im „kleinen Finale“ gegen den franzöischen Teilnehmer Handballféminin Yutz gewann, spielten der letztjährige Tabellenvierte aus Bietigheim und die Vipers am späten Sonntagnachmittag das Finale des Miezen-Cups aus. In einer umgekämpften Partie hatten die durch Ex-­Mieze Tessa Bremmer trainierten Vipers ihre Nase vorn und gewannen, nicht zuletzt durch eine starke Leistung von Torhüterin Manuela Brütsch, mit 22 zu 16.

„Da für uns in der Region keine vergleichbare Maßnahme zur Vorbereitung möglich war“ analysiert Vorstand Jürgen Brech, „lag es für uns sehr nahe, mit dem Miezen­-Cup in der Arena Trier, erstmalig eine eigene Veranstaltung auszurichten“. „Die Positive Resonanz der Sportlerinnen“ so der Miezen-­Chef, „zeigt uns, dass wir ein gutes Programm auf die Beine stellen konnten. Mein Dank geht an dieser Stelle vor allem an das Orga-­Team, welches innerhalb von kurzer Zeit sehr eng und gut zusammengearbeit hat“. Zwar sei aufgrund der Sommerferien und der parallel ausgerichteten ADAC-­Rallye noch Potential beim Zuschauerschnitt, allerdings kann dies auch auf die erstmaltige Ausrichtung zurückzuführen sein und wird sich bei Fortführung optimieren.

Auch die anwesenden Mannschaftsverantwortlichen bescheinigten den Moselstädtern eine ordentliche Arbeit. „Es ist wichtig, dass es Initiatoren wie
die Miezen gibt“ urteilte Bayer 04 Leverkusens Trainerin Renate Wolf, „die solche Sportveranstaltungen organisieren, uns als Vereine somit die Möglichkeit bieten in der Vorbereitung zu testen, was essentiell notwendig ist. Ich hoffe auf eine Wiederholung im kommenden Jahr“. Auf der Tribüne war ebenfalls Bundestrainer Michael Biegler aufzufinden, dieser nutzte die samstätige Vorrunde zur Spielbeobachtung.

Das Team der Trierer Miezen hatte vor allem innerhalb der Vorrunde nicht das Glück gepachtet, ging aus den Begegnungen mit Kleenheim, Yutz sowie Mainz jeweils mit einem Tor Unterschied als Verlierer vom Feld, und belegte letztendlich den sechsten Platz. „Unsere Mannschaft braucht noch etwas Zeit“, so Trainierin Cristina Cabeza-­Gutiérrez, „um sich einzuspielen und neue Abläufe abrufen zu können“.

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