FSV Salmrohr: Stölben und Schüller verstärken Trainerstab

Stölben neuer Jugendkoordinator und A-Jugend-Trainer - Schüller Co-Trainer des Oberligateams

Das Trainerduo Stölben/Schüller, in den vergangenen Jahren bei der SG Ellscheid in der Verantwortung, verstärkt ab der kommenden Saison den Trainerstab des Oberligisten FSV Salmrohr. Jörg Stölben zeichnet als neuer Jugendkoordinator des Vereins für die Ausbildung des Fußballnachwuchses verantwortlich und wird neuer Cheftrainer der A-Junioren. Uwe Schüller fungiert als Co-Trainer der ersten Mannschaft und bildet das wichtige Bindeglied zwischen Junioren- und Seniorenbereich. Beide haben einen Zweijahresvertrag beim FSV unterschrieben. Als Co-Trainer von Stölben bei den A-Junioren konnte Markus Steinebach gewonnen werden.

Für den FSV Salmrohr ist es so etwas wie der wichtigste Transfer der Sommerpause: Mit dem Trainer-Duo Jörg Stölben / Uwe Schüller setzt der FSV sein Jugendkonzept weiter konsequent um und unterstreicht noch einmal die regionale Verwurzelung des Oberligisten. Jörg Stölben und Uwe Schüller sind beide ausgewiesene Fachmänner. Sie sind Inhaber der A-Lizenz des Deutschen Fußball Bundes, Jörg Stölben ist darüber hinaus als DFB-Stützpunkttrainer Eifel für den Verband tätig. Beide verfügen in der Region über beste Verbindungen im Bereich des Jugend- und Seniorenfußballs und arbeiten bereits seit langen Jahren erfolgreich zusammen. Zuletzt bildeten sie bei der SG Ellscheid ein Trainer-Tandem, davor waren sie beim TuS Daun in der Verantwortung.

Bei einem Elternabend wurden die neuen Gesichter bereits vorgestellt. „Uns war es wichtig, die Eltern der betroffenen Spieler als erstes über die personellen Veränderungen zu informieren“, erklärt Olaf Wagner, Jugendleiter des FSV Salmrohr. „Gerade weil im Jugendbereich sehr viel von den handelnden Personen abhängt.“

Klare Vorstellungen und fundierte Leitlinien

Jörg Stölben freut sich auf die neuen Herausforderungen als Jugendkoordinator und Trainer der A-Junioren: „Nach dem Abstieg aus der Regionalliga war die Stimmung in den Gesprächen naturgemäß etwas gedrückt. Aber wir konnten,denke ich, signalisieren, dass wir einen Neuanfang starten werden. Mein besonderer Dank gilt den zwölf Spielern der Jahrgänge 1995 und 1996, die ihr Bleiben beim FSV zugesagt haben. Dies ist eine gute Basis für die weiteren Gespräche mit potenziellen Neuzugängen. Einige Zusagen haben wir bereits und ich bin guter Dinge, dass wir mit einem sehr guten Kader in die neue Saison gehen können.“

Mit Markus Steinebach steht Stölben für die A-Junioren ein qualifizierter Co-Trainer zur Seite, der durch seinen beruflichen Hintergrund als diplomierter Sportlehrer und seine fußballfachliche Qualifikation ebenfalls perfekt ins Funktionsteam des FSV passt. In Bezug auf die Jugendkonzeption hat Stölben klare Vorstellungen von seiner zukünftigen Arbeit für den FSV: „Leitlinien und Leitmotive sind wichtig, wir lehnen uns an die Ausbildungskonzeption des DFB an und wollen unsere Ausbildung inhaltlich und organisatorisch so aufbauen, dass wir in Zukunft unsere Perspektivspieler problemlos in der ersten Mannschaft integrieren können.“

Hier kommt die Verpflichtung von Uwe Schüller zum Tragen: Schüller wird die erste Mannschaft des FSV als Co-Trainer betreuen. Seine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Jörg Stölben ist dabei die optimale Grundlage, um auch als Bindeglied zwischen Senioren- und Juniorenbereich zu fungieren und so den Übergang für die Perspektivspieler zu erleichtern: „Wir liegen auf einer Wellenlänge“, sagt Schüller über das Verhältnis zu seinem Freund und Kollegen Jörg Stölben. „Sowohl was den Fußball angeht als auch was das Private betrifft. Sonst könnten wir nicht seit so langer Zeit schon so eng und so harmonisch zusammenarbeiten.“

Präsident Helmut Meeth zeigt sich mit der Verpflichtung äußerst zufrieden: „Für den FSV ist es ein ganz wichtiger Schritt hin zu einer Professionalisierung der Jugendförderung. Hier bleibt noch einiges zu tun, wenn wir die Strukturen für einen nachhaltigen Erfolg des Vereins in diesen Bereichen weiter ausbauen und stärken wollen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir eine perfekte Wahl für diese Aufgaben getroffen haben. Beide sind in der Region verwurzelt und gehören fachlich zum Besten, was unsere Region im Bereich perspektivischer Entwicklung junger Talente zu bieten hat.“

Enge Verzahnung mit dem Seniorenbereich

Angesprochen auf seinen Aufgabenbereich sagt Uwe Schüller: „Meine Aufgaben sind zweigeteilt. Ich sehe mich zum einen als tatkräftige Unterstützung für den Cheftrainer Patrick Klyk, dem ich mein Know-how in den Bereichen Trainingsplanung, Fitness, Kondition, aber auch im fußballfachlichen Bereich zur Verfügung stellen möchte. Wir haben schon einige gute Gespräche geführt und werden gemeinsam alles daran setzen, die Ziele des FSV Salmrohr zu erreichen. Zum anderen ist für mich die Funktion des Bindeglieds zu den Junioren eine eminent wichtige, weil das auch für mich persönlich ein Credo ist: Junge Menschen erfolgreich zu machen, sie ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend zu fördern und sie sowohl als Sportler als auch als Persönlichkeit nach vorne zu bringen.“

Die enge Verzahnung zwischen Senioren- und Juniorenbereich ist dabei Hauptaugenmerk der neuen Personalkonstellation. Nur scheinbar im Widerspruch dazu liegt eine Grundsatzentscheidung des FSV-Präsidiums der vergangenen Woche: Nach mehrstündiger Diskussion hatte das Vereinsgremium am Ende einstimmig den Rückzug der zweiten Mannschaft aus der A-Klasse beschlossen. Christian Rauen, zweiter Vorsitzender des FSV: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber letzten Endes konnte sie nach den Erfahrungen in den Vorjahren nur so ausfallen.“ Präsident Helmut Meeth ergänzt: „Für unsere Konzeption ist eine starke zweite Mannschaft unerlässlich. Es war und ist klar, dass wir jungen Spielern auch eine Perspektive abseits der Oberliga bieten müssen. Allerdings haben die Versuche der letzten Jahre nicht zum Erfolg geführt. Darauf mussten wir reagieren. Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, damit man wieder vorwärts kommen kann.“

Trainingsauftakt der Oberliga-Mannschaft am 24. Juni

Bereits im Laufe der Saison hatte sich die Unruhe in der Mannschaft auf die sportlichen Resultate ausgewirkt. Der angepeilte Aufstieg in die Bezirksliga wurde verpasst, ein Großteil der Spieler machte früh Wechselabsichten deutlich oder wurde von anderen Vereinen abgeworben. „Eine Situation wie insbesondere in der letzten Saison wollten wir nicht mehr aufkommen lassen“, sagt Friedhelm Rach. „Daher mussten wir diese klare Entscheidung treffen.“

Die zweite Mannschaft des FSV tritt in der kommenden Saison in der B-Klasse Mosel an und wird von Martin Oeffling als Trainer betreut. Perspektivisch soll so die Grundlage für eine echte U23 gelegt werden, die der ersten Mannschaft als Unterbau dienen soll. Für den Oberliga-Kader beginnt die Vorbereitung bereits nächsten Montag (24.06.13). Die A-Junioren starten am 11. Juli in die Saisonvorbereitung.

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Kommentare (10)

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  1. wima sagt:

    Nerven behalten Junge.Ist immer noch:nur Fussball.Anführer lassen wir mal besser weg.Oder? Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. War wahrscheinlich nur ein Witz.Erstmal versuchen auf dem Platz Leistung zu bringen und dann große Sprüche klopfen.Die Runde ist schnell vorbei und ab gehts ne Klasse tiefer.

  2. Auf geht's Mehring kämpfen sagt:

    eins noch ich glaube unser Anführer von außen hat uns mehr beigebracht die letzten Monate, wie euer es jemals tun wird

    ole oleeeeee

  3. Auf geht's Mehring kämpfen sagt:

    ich bin mal gespannt wie das Ziel lauten wird bei den ganzen Abgängen…. Aufstieg???
    😛 oder mal den Ball flach halten und klassenerhalt?

    weil jetzt ziehen wir vorbei

  4. Hans sagt:

    Da bedient man sich in Trier, ist ja einfach…
    selbst hat man die zweite mannschaft abgemeldet, a jugend abgestiegen….

  5. Hans sagt:

    Neue Spieler holen und die alten ziehen lassen!

    Es scheint so, als ob viele Spieler keine Lust mehr auf iwas haben
    sonst würden sie doch nicht weg wollen und wer den Artikel mit Markus Schottes gelesen hat, kann sich doch so einiges denken!

  6. Sportfreund sagt:

    „Perspektivisch soll so die Grundlage für eine echte U23 gelegt werden (…)“ soso, gab es letzte Saison eine „unechte U23“? Vielleicht sollte man beim FSV mal einsehen, dass viele Spiele samstags mit der Ersten irgendwo in den Westerwald gefahren sind, nicht gespielt haben und dann sonntags Zweite spielen MUSSTEN – und dass über fast die ganze Saison hinweg. Kein Wunder, dass die Jungs irgendwann gegen Ende der Saison nicht mehr die Leistung bringen konnten – wenn man keine Freizeit zur Regeneration hat kann das ja nicht funktionieren!

    Wie viele Jahre in die Zukunft geht den die Perspektive, wenn man als Oberligist mit Ambitionen eine zweite Mannschaft in der B-Klasse rumdümpeln lässt – die müsste doch mindestens Bezirksliga spielen!!

    Und die Spieler gehen bestimmt nicht wegen des Geldes weg – und das Argument „regionale Bezug sei beim FSV so toll“ – wie groß ist den die Region – der größte Teil der Mannschaft kommt doch aus Trier (über 40 km von Salmrohr entfernt). Weiß nicht, welcher Spieler bei Mehring so weit fahren muss, um Fussball zu spielen. Desweiteren spielen dort sogar Fussballer aus Mehring – also im Heimatverein. Wie viele Salmrohrer spielen denn in der Ersten und der „U23“ beim FSV ??

    Wenn Fussball Spaß macht, dann ist auch die Spielunterlage egal – und so viel jünger (besser?) ist der Salmrohrer Kunstrasen auch nicht!

  7. wilma sagt:

    Ist doch ganz normal das die Jungen ein bisschen Geld verdienen wollen.
    Oder glaubst du wirklich hier gehts um Salmrohr.Trier,Mehring oder auch andere Vereine bieten genauso viel regionalen Bezug wie Salmrohr.Übrigens, auf Kunstrasen läst sich sehr gut spielen.

  8. HermannC sagt:

    Vielleicht ist bei einigen Spielern, bereits in dieser Liga, dass Dollarzeichen in den Augen viel größer, als die Leistung auf dem Platz. Der FSV bietet sicherlich mehr regionalen Bezug als manch anderer Verein. Wer sich damit nicht identifzieren kann, soll gerne gehen. Wenn man dann noch für ein paar Euro mehr, als Spielunterlage einen Kunstrasen aus dem Jahr 2001 vorzieht, na bitte, wenn das der Anspruch ist!

  9. karl-peter sagt:

    Gut erkannt Alex.Wahrscheinlich würden am liebsten noch mehr Spieler wechseln,wenn es die möglichkeit gäbe.Gute Spieler holen ist eine Sache,sie halten eine andere.Siehe(Hesslein)

  10. Alex sagt:

    Die Trainerverpflichtungen und das neue Konzept hören sich ja gut an, aber was ist mit den Ambitionen der 1. mannschaft? Immer mehr Spieler gehen weg, wie will man so um den Aufstieg mitspielen? Außerdem kann ich das nicht ganz nachvollziehen, warum so viele STammspieler wechseln, da kann doch irgendwas nicht stimmen…

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