Gladiators-Chemnitz-Niederlage bringt keine Punkte

Ohne Konzentration - schlechtes Zusammenspiel - fehlende Durchsetzungskraft

Was gegen die Rockets in Gotha klappte, klappte nicht gegen die Niners in Chemnitz. Auch die von Headcoach Marco van den Berg bereits am letzten Montag einberufene Trainingseinheit zur Spielvorbereitung scheint nicht die gewünschte Wirkung gehabt zu haben. Den Gladiators fehlte es an Engagement und Durchsetzungskraft. Und das mit den Nerven scheinen die Gladiators nur vereinzelt zu beherrschen. In Chemnitz versagten diese jedenfalls.

Trier / Chemnitz. Nach zuletzt zwei siegreichen Spielen in Folge, verloren die Gladiators Trier am 13. Spieltag gegen die Niners aus Chemnitz mit 79:52 (41:27) und rutschen dadurch auf Platz 9 in der Tabelle.

Marco van den Berg startete mit Kevin Smit, Brandon Spearman, Sebastian Herrera, Dwayne Evans und Jack Eggleston in das erste Viertel. Von Beginn an schien den Gladiators an diesem Abend nichts zu gelingen. Trotz der ersten Führung des Spiels durch Spearman (0:3), fehlte es auf Seiten der Gäste vor allem im Rebounding an Spannung und Durchsetzungsvermögen. Nur sieben Mal sicherten sich die Moselaner die zweiten Bälle im ersten Spielabschnitt. Ganz anders die Gastgeber: Das Team von Headcoach Rodrigo Pastore zeigte von der ersten Minute an eine engagierte Partie und holte sich satte 12 Rebounds im ersten Viertel, das bei einem Stand von 19:10 zu Ende ging.

Auch nach der Spielpause fanden die Trierer nicht in die Partie. Immer wieder waren es die starken Virgil Matthews (insg. 13 Punkte) und Mark Logins (20) Punkte, die ein Aufbäumen der Gäste im Keim erstickten. Doch so sehr sich die Gäste auch bemühten, es wollte einfach nichts klappen. Allen voran von der Freiwurf- (50%) und Dreierlinie (9%) versagten den Gladiatoren die Nerven. Mit einem Stand von 41:27 und 11 Turnover auf Seiten der van den Berg-Schützlinge ging es in die Halbzeit.

Das dritte Viertel brachte dann die endgültige Entscheidung. Wieder war es ein herausragender Virgil Matthews, der das Spiel nach belieben dominierte. Insgesamt 13 Assists hatten die Statistiker am Ende notiert – Bestwert an diesem Abend. Von der Trierer Mannschaft war bis zum Ende des dritten Spielabschnitts nur wenig zu sehen. Eine 6%ige Dreierquote und 18 Turnover hatten die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt gezeigt – zu wenig, um noch einmal heran zu kommen. Vor dem letzten Viertel standen 24 Punkte Unterschied und ein Spielstand von 61:37 auf der Uhr.

Im letzten Viertel plätscherte das Spiel ohne große Vorkommnisse dem Ende entgegen. Schlussendlich verloren die Gladiators Trier mit 79:52 gegen die NINERS Chemnitz und stehen vor dem nächsten Heimspiel gegen Kirchheim vorläufig auf Platz 9 der Tabelle.

Scoring:

Brandon Spearman (14 Punkte), Dwayne Evans (12), Kevin Smit (8), Jack Eggleston (5), Sebastian Herrera (5), Rupert Hennen (5), Benedikt Breiling (5), Tim Weber (0), Luca Breu (0), Marian Dahlem (0), Nicolas Ensch (0)

// Danke an Stefan Kölbel, Pressesprecher der Gladiators Trier

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