Handball: Miezen verlieren in Bad Wildungen – „Ein wichtiges Spiel aus der Hand gegeben“

Die Trierer Miezen hatten auf den ersten Saisonsieg gehofft und wurden trotz zwischenzeitlicher Führung letztlich nicht belohnt. Mit 28:21 (15:11) gewann Aufsteiger Bad Wildungen in eigener Halle. Den Miezen bleibt im Kampf um den Klassenerhalt damit vorerst nur der Blick auf die SVG Celle.

Miezentrainer Thomas Happe hielt die Enttäuschung nach der empfindlichen Niederlage beim Aufsteiger aus Bad Wildungen nicht geheim: „Wir haben uns nicht an die Vorgaben gehalten und so ein wichtiges Spiel aus der Hand gegeben.“, zeigte sich der Chefcoach nach dem Spiel getroffen.

Trier fand zu Beginn schlecht in die Partie und kassierte bereits in der fünften Spielminute die erste Zeitstrafe und im Anschluss per Siebenmeter das 3:0 für die Gastgeberinnen. Judith Derbach setzte 30 Sekunden später in Unterzahl den ersten Treffer für die Miezen, die dennoch bis auf 6:2 in der 10. Minute zurückfielen. Dann wachte die Mannschaft von Thomas Happe auf und glich in der 23. Minute verdient zum 10:10 aus. Fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte kam Natalie Adeberg sogar zur 10:11 Führung für die Miezen.

Diesen Spielstand gelang es jedoch nicht in die Kabine zu retten – stattdessen setzte Blomberg vier Treffer in Folge und vergab sogar noch einen Siebenmeter gegen Sladjana Djeric. Mit 15:11 für Bad Wildungen ging es in die Kabine. Die Ansprache von Thomas Happe fruchtete aber nur bedingt, denn der Rückstand blieb nach dem Wechsel weitgehend konstant bei vier bis fünf Toren. Die letzte Viertelstunde gehörte dann den feiernden Gastgeberinnen, die Trier noch auf 28:21 distanzierten.

Während Bad Wildungen mit nun fünf Pluspunkten die Abstiegszone mit dem Sieg über Trier vorerst verlassen hat, wird der Kampf um den Klassenverbleib für die Miezen nun zum Duell mit dem zweiten Aufsteiger aus Celle. Am 30.12. trifft das Trierer Team zuhause auf die SVG und kann so trotzdem noch vor dem Jahreswechsel einen kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

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