Handball: Trierer Miezen gehen als Außenseiter ins Leverkusen-Heimspiel

Bundesliga-Handballerinnen aus Trier erwarten am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) Bayer Leverkusen in der Arena

Die Trierer Miezen treffen am Mittwochabend (19:30 Uhr, Arena Trier) auf den TSV Bayer 04 Leverkusen. Die Gäste sind, wie die Miezen, bislang noch punktlos, spielten in bereits drei Begegnungen jedoch gegen die Top-Teams der Liga. Nach dem verpassten ersten Heimsieg am vergangenen Mittwoch suchen die Miezen diesmal in der Außenseiterrolle ihre Chance zum Sieg.

Foto: TriSign

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Die “Werkselfen” aus Leverkusen gehen als Favorit in die Begegnung, wenngleich Bayer derzeit mit drei Niederlagen noch hinter den Miezen auf dem letzten Tabellenplatz steht. Doch die Pleiten gegen Oldenburg, Leipzig und Buxtehude sind kein Beinbruch für die Gäste aus Leverkusen. Da am Sonntag mit dem Thüringer HC bereits der nächste Gegner aus den Top-4 auf Bayer wartet, gegen den wieder eine Niederlage einkalkuliert werden muss, setzt das Team von Heike Ahlgrimm gegen die Miezen sicher alles auf Sieg. Ein Sieg der Miezen wäre für Leverkusen eine kleine Katastrophe.

Doch auch für die Miezen sind es keine leichten Vorzeichen. Nach der verletzungsbedingten Niederlage gegen Bensheim (Maria Kroyer fiel in der 37. Minute bei klarer Führung der Miezen aus) fehlt dem neuen Trierer Team ein erstes Erfolgserlebnis. Und auch der Einsatz von Maria Kroyer, die sich eine Bänderverletzung zugezogen hat, ist mehr als fraglich. Ein Erfolgsdruck besteht gegen Leverkusen zwar nicht, doch die guten Ergebnisse der Konkurrenz zeigen, dass die Triererinnen in dieser Saison auch die ein oder andere Überraschung schaffen müssen, um den Klassenerhalt zu erreichen.

Leverkusen hat sich personell gegenüber dem Vorjahr verändert, was insbesondere am Weggang von Ex-Miezen Laura Steinbach festzumachen sein dürfte. Dafür kam Anne Jochin, ebenfalls früher für Trier aktiv, vom insolventen Frankfurter HC kurzfristig nach Leverkusen. Dort avanciert Jochin derzeit zur Top-Torschützin im Team. Die Miezen müssen somit aus der Außenseiterrolle heraus überraschen und mit viel Einsatz aufspielen, um Leverkusen gefährlich werden zu können. Doch genau auf diese Aufgabe wurde die Mannschaft bereits in der Vorbereitung eingeschworen.

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