Zu Gast beim stärksten Team der Liga – Miezen samstags in Buxtehude

Die Trierer Miezen treffen am morgigen Samstagabend (16 Uhr, Sportzentrum Nord) auf den Tabellenführer Buxtehuder SV. Die Nordlichter befinden sich derzeit in beeindruckender Verfassung und konnten sich vor Meister Erfurt und den HC Leipzig auf Platz eins der Tabelle schieben. Für die Miezen bleibt da nur die klare Außenseiterrolle. Doch die ist gar nicht mal so unangenehm.

Foto: DJK/MJC Trier

Das große Trommeln ist nicht die Sache des Buxtehuder SV. Vielmehr ist es die jahrelange Konstanz, welche die Norddeutschen so besonders und erfolgreich macht. 1989 stieg der BSV in die 1. Liga auf und feiert derzeit das wohl stärkste Team, das es je beim BSV gab. Der erste große Erfolg war im Jahre 2003, als Buxtehude Vizemeister wurde. Meister damals: Die Trierer Miezen!

Nun gelang dem BSV 2011 und 2012 wieder die Vizemeisterschaft, unmittelbar hinter dem viel diskutierten Thüringer HC von Herbert Müller. Und auch in dieser Saison besticht das Team wieder durch eine Konstanz, welche die andern Top-Teams nicht vorweisen können: Eine Niederlage beim THC und ein Remis gegen den VfL Oldenburg. Das ist alles, was die Mannschaft um Trainer Dirk Leun in dieser Spielzeit bislang auf der Soll-Seite gesammelt hat.

Dabei waren die Umständen des bisherigen Saisonverlaufs schwierig, denn das Lazarett des BSV war zwischenzeitlich mit bis zu sechs Stammspielerinnen besetzt. Für viele Teams wäre das nicht zu kompensieren gewesen. Dazu kam dann im Dezember auch noch die Schwangerschaft von Top-Torjägerin (1012 Tore in 256 Bundesligaspielen) Steffi Mehlbeck, die damit ihre Handballschuhe wohl abschließend an den Nagel gehängt hat.

Für die Miezen ist das alles derweil wenig interessant: „Wir wollen wieder eine gute Leistung zeigen und haben versucht uns dazu bestmöglich zu regenerieren“, erläutert Miezencoach Jörn Ilper die Folgen der harten letzten Wochen. Gegen Erfurt reichte die Kraft der Miezen nur mehr für rund 30 Minuten und krankheitsbedingte Ausfälle und Schwächungen, wie bei Silvia Solic oder Cristina Cabeza Gutiérrez, taten ihr Übriges: „Wir wollen nun wieder konzentriert das umsetzen, was wir uns über die letzten Wochen erarbeitet haben und peilen ein ordentliches Resultat an“, so Ilper abschließend.

Fans können die Partie live unter hbf-video.de verfolgen.

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