Jazz Manouche mit eigener Färbung

Die „Guttenberger Brothers“ spielen in der Reihe „Jazz im Brunnenhof“ 24. Juli 2014

Geboren im heutigen Slowenien, aufgewachsen in Sindelfingen, studiert an der „Swiss Jazz School“ in Bern, aufgetreten in Russland, Weißrussland, Ungarn, Italien, der Schweiz, Kuba und Deutschland: Das Leben von Branko Arnšek war schon immer geprägt von Bewegung, Rhythmus und Veränderung. Und so bezeichnet sich der 55-Jährige selbst als „Jazzer, Latinman, Balkanier, Producer, Kompositionsmeister und Dozent“. Am 24. Juli tritt er als Teil der „Guttenberger Brothers“ auf der Bühne im Brunnenhof auf.

Zusammen mit Gitarrist Mano Guttenberger stand Branko Arnšek schon Anfang der 2000er Jahre auf der Bühne. Mit dem legendären „Zigeli Winter Quintett“ nahmen die beiden Musiker 2001 die CD „Mari gidli“ („Unser Lied“) auf, die ebenso wie die 2007 veröffentlichte Platte „Me digom les glei“ für große Beachtung in der Jazz-Szene sorgte. Schon damals verfolgten sie den Stil des Gypsy Swing beziehungsweise des Jazz Manouche, erfuhren jedoch mit ihren Arrangements und Bearbeitungen auch außerhalb der dortigen Fangemeinde begeisterte Reaktionen.

Ihren letzten gemeinsamen Tonträger „Hommage a Django“ spielten Mano und Branko 2011 mit keinem geringerem als Wedeli Köhler ein, der jedoch kurz vor dem Erscheinen verstarb. Nun rauften sich Mano und Branko wieder zusammen und gründeten mit Manos Bruder Knebo die Guttenberger Brothers. Mit Gitarre, Kontrabass und vor allem Knebos Stimmkunst entstand das perfekte Trio: Traditioneller und doch moderner Jazz Manouche mit ganz eigener Färbung.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Brunnenhof. Tickets kosten 8 Euro und sind sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf unter www. ticket- regional.de erhältlich. Die Konzerte finden auch bei Regen im Freien statt. Das nächste Konzert der Reihe „Jazz im Brunnenhof“ findet am 31. Juli mit „Brian Auger feat. Alex Ligertwood“ statt.

Alle verbleibenden Termine im Überblick:

24. Juli: Guttenberger Brothers 31. Juli: Brian Auger feat. Alex Ligertwood 7. August: Biboul Darouiche’s Soleil Bantu 14. August: Geir Lysne New Circle 28. August: Harry Sokal Groov

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