LKW blockiert erneut B 51 für acht Stunden

Ein Sattelschlepper verunglückte auf schneeglatter Fahrbahn und verlor Diesel ins Erdreich

Die in der Stadt Trier um etwa acht Uhr in deutlich sichtbarer Form fallenden Schneeflocken behinderten weder den Verkehr noch waren sie länger als eine halbe Stunde sichtbar. Ganz anders in den höheren Regionen von Hunsrück [ unser Bericht ] und Eifel. – Dort bedeckte starker Schneefall die Straßen und führte zu schneeglatten Fahrbahnen.

Trier / Helenenberg / B 51. Der zweite LKW-Unfall an der B 51 innerhalb einer Woche [ vgl. unser Artikel ]. In beiden Fällen waren die Bergungsmaßnahmen aufwendig und dauerten zwischen neun und zwölf Stunden. In beiden Fällen wurde der Kraftstofftank des verunglückten LKW beschädigt und lief Diesel ins Erdreich. Vor einer Woche musste der Fahrer schwerverletzt in ein Trierer Krankenhaus eingeliefert werden. Der Fahrer in dem heutigen Fall wurde glücklicherweise nicht verletzt.

Die Polizeiinspektion Trier versandte am 3. März 2016 um 20.45 Uhr folgende Pressemitteilung:

Witterungsbedingter Verkehrsunfall – LKW stellt sich auf der B 51 quer

Helenenberg: Am Donnerstagmorgen, gegen 08:00 Uhr, kam es zu einem witterungsbedingten Verkehrsunfall auf der B 51 in Fahrtrichtung Trier.

Ein spanischer LKW-Fahrer fuhr mit seinem Sattelschlepper (32 Tonnen) von Bitburg aus in Richtung Trier als er ca. 2 km hinter dem Helenenberg aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn mit dem Führerhaus nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Hierbei knickte der Auflieger so ein, dass der Fahrzeugtank beschädigt wurde.
Der ca. 50-jährige Spanier wurde hierbei nicht verletzt.
Durch die Beschädigung des Tanks liefen Betriebsstoffe auf die Fahrbahn und auch ins Erdreich.

Durch die widrigen Witterungsbedingungen gestaltete sich die Bergung des LKW schwer.
Spezialfahrzeuge waren alle bei anderen LKW-Einsätzen gebunden, sodass die B 51 über mehrere Stunden gesperrt werden musste.
Schließlich konnte der LKW gegen 13:00 Uhr geborgen werden.

Die ortsansässigen Feuerwehren kümmerten sich anschließend in Zusammenarbeit mit einer Spezialfirma um die Entsorgung der ausgelaufenen Betriebsstoffe.

Zeitweise wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Gegen 16:00 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

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