Mit Pinsel und Staffelei durch Trier

"Trier Pleinair" -Tour: Die Stadt neu erleben

Trier mal anders erleben. Keine Kamera, sondern das eigene Auge und die eigene Hand halten das gewünschte Motiv auf der Leinwand fest. Mit Pinsel und Staffelei bewaffnet können Anfänger und Geübte gleichermaßen das schöne Trier bei der „Trier für Treverer“-Tour „Trier Pleinair“ unter anderen Vorzeichen betrachten. Die Tour mit Diplomgrafikerin Sabine Wissmann ist eine Premiere und findet am Sonntag, 21. August, statt.

Woher kommt Pleinair-Malerei?

Mit der Pleinair-Malerei revolutionierte sich Anfang des 19. Jahrhunderts die Landschaftsmalerei. Anstatt Hügel und Wälder, Küsten und Wolkenformationen im Kopf mit ins Atelier zu nehmen, um sie dort aus dem Gedächtnis aufs Papier zu bringen, nahmen englische Maler wie John Constable die Staffelei mit in die Natur – mit allen Unannehmlichkeiten, die dies mit sich brachte. Doch die Farbwirkungen der Landschaft bei natürlichem Licht und die Präzision, mit der nun das unmittelbar vor Augen liegende Motiv abgebildet werden konnte, war Männern wie Constable die Gefahr von Windböen und Regenschauern, die das soeben Gemalte zerstören konnten, wert. Ihre Revolution sollte den französischen und deutschen Impressionismus maßgeblich beeinflussen.

leg‘ die Kamera weg und schnapp‘ dir einen Pinsel!

Auch heute noch sind Menschen in gewissem Sinne Pleinair-Maler – doch müssen sie weniger die Naturgewalten als vielmehr den zu Ende gehenden Akku ihrer Digitalkamera fürchten, die den Job des Pinsels schon lange übernommen hat. Doch wie wäre es, wieder drei, vier Schritte zurückzugehen und das Gesehene in aller Ruhe mit Pinsel und Stift auf die Leinwand zu bannen?

Diplomgrafikerin und Malerin Sabine Wissmann bietet in ihrer rund vierstündigen „Trier für Treverer“-Tour eben diese Erfahrung an. Begleitet von geschichtlichen Hintergrundinformationen und einer Einführung in die Grundlagen und Besonderheiten der Pleinair-Malerei finden die Teilnehmer neue Sicht- und Ausdrucksweisen auf die Trierer Monumente, die Landschaften oder das Straßenflair. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Wo: Die Tour „Trier Pleinair – Freilichtmalerei“ startet um 14 Uhr an der TouristInformation.

Kosten: Dort können auch Tickets zum Preis von 37 Euro (inkl. Arbeitsmaterialien) erworben werden, außerdem in allen Ticket Regional-Vorverkaufsstellen oder unter www.ticket-regional.de.

Führung: Sabine Wissmann

Dauer/Teilnehmer: ca. 4 Stunden, max. 10 Teilnehmer

Treffpunkt: Tourist-Information, an der Porta Nigra

(Foto: Tourimus und Marketing (ttm), Fotograf „Vitamin_B“)

 

Weitere Veranstaltungen der Trier für Treverer:

Die Trierer Moseltour – Zwischen zwei Brücken

Die Stadt am Fluss, die Moselmetropole, die Römerstadt: Trier trägt viele Namen, doch nirgendwo sind sie alle so präsent wie am Ufer der Mosel selbst. An ihr trifft die Antike sprichwörtlich aufs Mittelalter. Und so kann diese Tour viele hundert Jahre Leben an und mit dem Fluss Revue passieren lassen. Von den Barbarathermen, der größten Thermenanlage ihrer Zeit außerhalb Roms, geht es durch ein ehemaliges Fischerdorf zur Römerbrücke, zu den Moselauen mit ihrem einmaligen, mittelalterlich geprägten Gestade und schließlich nach Zurlauben.

  • Termin: 10. September, 15.00 Uhr
  • Führung: Ewald Thömmes
  • Dauer/Teilnehmer: ca. 2 Stunden, max. 30 Personen
  • Treffpunkt: Barbarathermen, Eingang

Eine prickelnde Wanderung um den Trierer Petrisberg

Entdecken Sie Trier bei einer Rundwanderung auf dem Petrisberg als prickelnde Sektmetropole. Genießen Sie die wunderschöne Aussicht auf Trier und das Moseltal und erfahren Sie vieles über das Weinanbaugebiet Mosel, über die Weinbaugeschichte in Trier, über Kelten, Römer und Trierer, den Petrisberg und natürlich über Riesling und Terroir und ganz besonders über die Herstellung von Winzersekt, Champagner und Co. Dazu gibt es interessante Tipps zum Sektgenuss.

  • Termin: 17. September, 15 Uhr
  • Führung: Claudia Tesdorf
  • Dauer/Teilnehmer: ca. 3 Stunden/max. 20 Teilnehmer
  • Treffpunkt: Aussichtspunkt Petrisberg
  • Kosten: 27,50 EUR (inkl. 5er Sektprobe, Brot & Häppchen)

Die großen Sechs

Entdecken und erleben Sie Triers sechs große UNESCO-Welterbestätten Amphitheater (mit Innenbesichtigung), Kaiserthermen (mit Innenbesichtigung), Konstantin-Basilika, Dom, Liebfrauen und Porta Nigra bei diesem informativen und familienfreundlichen Stadtspaziergang.

  • Termin: 18. September, 14.00 Uhr
  • Führung: Birgit Spitzley
  • Dauer/Teilnehmer: ca. 2,5 Stunden, max. 30 Teilnehmer
  • Treffpunkt: Amphitheater, Eingang Kosten: 12,50 €, Kinder (6-14 Jahre) 8,50 Euro (inkl. Eintritte)

St. Paulin – ein barockes Gesamtkunstwerk

Die Paulinusbasilika Trier ist eine der schönsten und besterhaltenen Barockkirchen Deutschlands. Architektur, Innenausstattung, Deckengemälde und der zur Decke überleitende Stuck bilden eine harmonische Einheit. Nicht umsonst ist Paulin die beliebteste Hochzeitskirche der Trierer.

  • Termin: 18. September, 16.00 Uhr
  • Führung: Jens Baumeister
  • Dauer/Teilnehmer: ca. 1,5 Stunden, max. 30 Personen
  • Treffpunkt: Tourist-Information, an der Porta Nigra
  • Kosten: 11,00 EUR (inkl. Führungsheft)

 

 

 

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